NFE/5.0 Nachrichten aus dem Klinik von Professor Feskov https://leihmutterschaft-zentrum.de/newsmap.xml de 2020 Feskov Human Reproduction Grp. Wed, 04 Nov 2026 22:26:09 GMT Das Unternehmen wurde von Dr. Alexander M. Feskov, Mitglied der Europäischen Gesellschaft für menschliche Fortpflanzung und der Amerikanischen Gesellschaft für Reproduktionsmedizin ASRM, gegründet. Mütterliche mitochondriale DNA: Was ist das und wie wird sie vererbt? https://leihmutterschaft-zentrum.de/mütterliche-mitochondriale-dna-was-ist-das-und-wie-wird-sie-vererbt.html 88880010037 Sun, 25 Oct 2026 13:23:00 GMT Welche Möglichkeit infrage kommt, hängt von der medizinischen Situation und dem gewählten Programm ab. Deshalb ist es wichtig zu wissen, woher das Erbgut des Kindes stammt.
Die DNA im Zellkern wird von beiden genetischen Eltern vererbt. Mitochondriale DNA wird dagegen über die Eizelle weitergegeben. Bei einer Eizellspende stammt die mitochondriale DNA (mtDNA) also von der Spenderin und nicht von der Frau, die das Kind austrägt.
Dieser Unterschied erklärt die genetische Vererbung bei einer Eizellspende und ist auch für die Einschätzung erblicher Krankheitsrisiken wichtig. Im Folgenden erfahren Sie, was mütterliche mitochondriale DNA ist, wie sie sich von der DNA im Zellkern unterscheidet und welche Bedeutung sie für das Kind hat.
Was ist mütterliche mitochondriale DNA und welche Aufgabe hat sie?
Mitochondrien sind Bestandteile unserer Zellen, die an der Energiegewinnung beteiligt sind. Sie besitzen ein kleines eigenes Erbgut: die mitochondriale DNA. Dieses ringförmige Molekül besteht aus etwa 16.600 Basenpaaren und enthält 37 Gene. Davon codieren 13 Gene Proteine, die für die Energieproduktion der Zelle wichtig sind. Die übrigen Gene codieren ribosomale und Transfer-RNA, die für die Proteinsynthese in den Mitochondrien benötigt werden.
Mit „mütterlicher mitochondrialer DNA“ ist keine besondere DNA-Art gemeint, sondern ihre Art der Vererbung. Die Funktion der Mitochondrien hängt zugleich von Genen im Zellkern ab. Ihr eigenes Erbgut liefert nur einen Teil der dafür benötigten Proteine.
Wie wird mütterliche mitochondriale DNA vererbt?
Die mitochondriale DNA gelangt über die Eizelle sowohl an Töchter als auch an Söhne. An die nächste Generation wird sie jedoch nur von den Töchtern weitergegeben. Söhne tragen diese DNA ebenfalls in ihren Zellen, vererben sie aber nicht an ihre Kinder.
In einer Zelle können verschiedene Varianten mitochondrialer DNA nebeneinander vorkommen. Das nennt man Heteroplasmie. Da sich ihr Anteil während der Eizellreifung verändern kann, können Kinder derselben Mutter eine Mutation in unterschiedlichem Ausmaß erben. Nicht jede Veränderung führt allerdings zu einer Erkrankung.
Auch Spermien enthalten Mitochondrien. Unter normalen Bedingungen wird die väterliche mitochondriale DNA jedoch nicht an das Kind weitergegeben.
Unterschiede zwischen mitochondrialer DNA und der DNA im Zellkern
Um die mütterliche Vererbung besser zu verstehen, lohnt sich ein Vergleich zwischen mitochondrialer DNA und der DNA im Zellkern. Die Tabelle zeigt die wichtigsten Unterschiede.



Merkmal
Mitochondriale DNA
DNA im Zellkern




Hauptfunktion
Beteiligt am Energiestoffwechsel der Zelle
Enthält den größten Teil der Erbinformation des Körpers


Vorkommen
Mitochondrien
Zellkern


Anzahl der Kopien
Viele Kopien pro Zelle
Zwei Kopien der meisten Chromosomen pro Zelle


Struktur
Ringförmiges Molekül
Lineare Moleküle, zu Chromosomen geordnet


Vererbung
Über die Eizelle
Von beiden Eltern


Ungefähre Genomgröße
Rund 16.600 Basenpaare
Rund 3 Milliarden Basenpaare pro Chromosomensatz


Anzahl der Gene
37
Rund 20.000



Mit mitochondrialer DNA lässt sich die mütterliche Abstammungslinie untersuchen. Sie bildet jedoch nicht die gesamte Herkunft eines Menschen ab und bestimmt auch nicht die meisten äußerlichen Merkmale eines Kindes.
Welche Bedeutung hat mitochondriale DNA für die Gesundheit des Kindes?
Diese DNA ist wichtig für die Energieversorgung der Zellen und kann mit bestimmten Erkrankungen zusammenhängen. Mitochondrien produzieren ATP. Chloroplasten in Pflanzenzellen wandeln dagegen Lichtenergie in chemische Energie um. Gehirn, Herz, Muskeln und Augen reagieren besonders empfindlich auf Störungen des Energiestoffwechsels.
Die Gesundheit eines Kindes hängt jedoch von vielen weiteren Faktoren ab, darunter die Gene im Zellkern, die Umwelt und der Verlauf der Schwangerschaft. Manche Veränderungen der mitochondrialen DNA können erbliche Erkrankungen verursachen, zum Beispiel:

MERRF – eine Erkrankung mit myoklonischer Epilepsie und Beteiligung der Muskulatur;
Lebersche hereditäre Optikusneuropathie – eine Erkrankung, die zum Verlust des Sehvermögens führen kann;
MELAS – ein Syndrom, das Muskeln und Nervensystem betrifft und schlaganfallähnliche Episoden auslösen kann.

Eine krankheitsverursachende Genvariante führt nicht zwangsläufig zu Beschwerden. Wie stark Symptome ausfallen, hängt von der Mutation und ihrem Anteil in den jeweiligen Geweben ab. Außerdem beruhen nicht alle mitochondrialen Erkrankungen auf mütterlich vererbter mtDNA. Manche werden durch Veränderungen in Genen des Zellkerns verursacht, die auch vom Vater stammen können.
Mütterliche mitochondriale DNA bei Kinderwunschbehandlungen
Wenn eine natürliche Schwangerschaft nicht möglich ist, kann eine In-vitro-Fertilisation (IVF) infrage kommen. Auch dabei bleibt die verwendete Eizelle die Quelle der mitochondrialen DNA: Über sie erhält das Kind dieses Erbgut. Stammt die Eizelle von der Wunschmutter, stammt auch das mitochondriale Erbgut des Kindes von ihr. Bei einer Eizellspende erhält das Kind die mitochondriale DNA der Spenderin.
Die Eizellspende ist allerdings von Verfahren der mitochondrialen Spende zu unterscheiden. Dabei kann das Erbgut aus dem Zellkern in eine Eizelle oder einen Embryo mit gespendeten Mitochondrien übertragen werden.
Bei einer gestationellen Leihmutterschaft trägt die Leihmutter in der Regel einen Embryo aus, der nicht aus ihren eigenen Eizellen entstanden ist. Die mitochondriale DNA des Kindes stammt dann von der genetischen Wunschmutter oder der Eizellspenderin. Die Schwangerschaft selbst verändert das mitochondriale Erbgut des Embryos nicht. Der Gesundheitszustand der Leihmutter und die Bedingungen während der Schwangerschaft sind für die Entwicklung des Kindes dennoch wichtig.
Genetische Beratung und medizinische Betreuung bei FHRG
Wenn in der Familie in irgendeiner Generation mitochondriale Erkrankungen aufgetreten sind, sollte bereits vor der Erzeugung von Embryonen eine Beratung durch einen Facharzt für Humangenetik erfolgen. FHRG bietet im Rahmen der Kinderwunschbehandlung genetische Beratungen an, um Risiken einzuschätzen und geeignete Untersuchungen festzulegen.
Mit PGT-A werden Embryonen auf Aneuploidien untersucht, also auf Abweichungen bei der Chromosomenzahl. Der Test erfasst die Zahl der Chromosomen, schließt aber krankheitsverursachende Varianten in der mitochondrialen DNA nicht aus. PGT-A ist nicht in jedem Programm enthalten. Besteht ein Verdacht auf solche Varianten oder wurden sie durch spezielle Tests festgestellt, ist eine fachärztliche Beurteilung erforderlich. Das FHRG-Team unterstützt bei der Auswahl geeigneter Untersuchungen unter Berücksichtigung der Familiengeschichte und der individuellen Situation. ]]>
Klinik für Eizellspende und Leihmutterschaft von Professor Feskov
Leihmütter: Was sie sind und wie Leihmutterschaft funktioniert https://leihmutterschaft-zentrum.de/leihmütter-was-sie-sind-und-wie-leihmutterschaft-funktioniert.html 88880010031 Mon, 19 Oct 2026 13:23:00 GMT Bei der gestationellen Leihmutterschaft besteht zwischen dem Kind und der Leihmutter keine genetische Verwandtschaft. Die Schwangerschaft wird durch eine In-vitro-Fertilisation (IVF) herbeigeführt. Die rechtliche Elternschaft der Wunscheltern wird – abhängig von der jeweiligen Rechtsordnung – entweder unmittelbar anerkannt oder im Rahmen eines rechtlichen beziehungsweise gerichtlichen Verfahrens festgestellt.
Die Bedeutung der Leihmutterschaft lässt sich kaum überschätzen: Wenn eine Schwangerschaft medizinisch nicht möglich oder mit erheblichen gesundheitlichen Risiken verbunden ist, kann sie eine Möglichkeit sein, ein Kind zu bekommen, das mit mindestens einem Wunschelternteil genetisch verwandt ist. Damit Sie besser verstehen, wie Elternschaft auf diesem Weg möglich wird, erklären wir, was Leihmutterschaft bedeutet, wer Leihmütter sind, wie ihre Teilnahme an einem Programm abläuft und welche Aspekte Wunscheltern berücksichtigen sollten.
Was ist Leihmutterschaft?
Leihmutterschaft ist ein medizinischer und rechtlicher Prozess, bei dem sich eine Frau vertraglich dazu verpflichtet, eine Schwangerschaft für eine andere Person oder ein Paar auszutragen, die beziehungsweise das selbst keine Schwangerschaft austragen kann. Die Vereinbarung kann altruistisch sein, wobei der Leihmutter lediglich die im Zusammenhang mit der Schwangerschaft entstehenden Ausgaben erstattet werden, oder kommerziell, wobei sie zusätzlich eine Vergütung erhält.
Wer sind Leihmütter? Formen der Leihmutterschaft
Leihmütter oder Schwangerschaftsausträgerinnen sind Frauen, die sich im Rahmen eines reproduktionsmedizinischen Verfahrens bereit erklären, ein Kind für Menschen auszutragen, die selbst keine Schwangerschaft austragen können. Bei Programmen für alleinstehende Männer ermöglicht dieses Verfahren eine Elternschaft ohne Partnerin.
Je nachdem, von wem die im Programm verwendete Eizelle stammt, werden zwei grundsätzlich unterschiedliche Formen der Leihmutterschaft unterschieden: die traditionelle und die gestationelle Leihmutterschaft.
Traditionelle Leihmutterschaft
Bei der traditionellen Leihmutterschaft wird die Eizelle der Leihmutter verwendet und mit dem Sperma des Wunschvaters oder eines Spenders befruchtet. In diesem Fall ist die Leihmutter genetisch mit dem Kind verwandt und zugleich dessen genetische Mutter.
Aufgrund der komplexen rechtlichen und ethischen Fragen, die sich daraus ergeben können, wird diese Form heute nur noch selten praktiziert. Wenn heute von Leihmutterschaft gesprochen wird, ist daher in der Regel die gestationelle Leihmutterschaft gemeint.
Gestationelle Leihmutterschaft
Eine gestationelle Leihmutter ist genetisch nicht mit dem Kind verwandt. Die Eizelle stammt von der Wunschmutter oder einer Eizellspenderin. Nach diesem Modell werden praktisch alle modernen Leihmutterschaftsprogramme durchgeführt, darunter auch die Programme der Feskov Human Reproduction Group.
Auch bei der gestationellen Leihmutterschaft können jedoch rechtliche Verfahren zur Feststellung oder Übertragung der Elternschaft erforderlich sein. In einigen europäischen Ländern, beispielsweise Belgien, dem Vereinigten Königreich und Dänemark, kann die Leihmutter zunächst als rechtliche Mutter des Kindes gelten. Die rechtliche Anerkennung der Wunscheltern kann dann zusätzliche Verfahren erfordern.
Aus diesem Grund ist die Wahl der passenden Rechtsordnung ein entscheidender Bestandteil eines internationalen Leihmutterschaftsprogramms.
Die Feskov Human Reproduction Group bietet Programme in verschiedenen Ländern an, darunter die Ukraine, Griechenland, Georgien und die USA. Welche Rechtsordnung geeignet ist, hängt unter anderem von der Staatsangehörigkeit, dem Familienstand und der individuellen Situation der Wunscheltern ab.
Wie läuft die Teilnahme einer Leihmutter ab?
Ein Leihmutterschaftsprogramm besteht aus mehreren aufeinanderfolgenden Phasen:

Matching: Auswahl einer Kandidatin, die den medizinischen und rechtlichen Anforderungen sowie den Präferenzen der Wunscheltern entspricht.
Untersuchungen und Zulassung zum Programm: Die Leihmutter wird medizinisch und psychologisch untersucht, um festzustellen, ob sie für die Teilnahme am Programm geeignet ist.
Vorbereitung auf den Embryotransfer: Die Gebärmutterschleimhaut wird entsprechend dem medizinischen Protokoll auf den Embryotransfer vorbereitet, um optimale Bedingungen für die Einnistung zu schaffen.
Embryotransfer: Der Embryo, der mit der Eizelle der Wunschmutter oder einer Spenderin erzeugt wurde, kann vor dem Transfer einer genetischen Präimplantationsdiagnostik (PGT/NGS) unterzogen werden. Anschließend wird ein medizinisch geeigneter Embryo in die Gebärmutter der Leihmutter übertragen. Entsprechend den Empfehlungen der ESHRE übertragen die Ärzte der Feskov Human Reproduction Group nur einen Embryo.
Bestätigung der Schwangerschaft oder Wiederholung des Zyklus: Nach dem Embryotransfer wird überprüft, ob eine Schwangerschaft eingetreten ist. Falls erforderlich, wird ein weiterer Zyklus durchgeführt.
Betreuung während der Schwangerschaft: Nach Bestätigung der Schwangerschaft bleibt die Leihmutter bis zur Entbindung unter medizinischer Betreuung.
Geburt des Kindes: Die Leihmutter entbindet in dem mit den Wunscheltern vereinbarten Land. Falls das Programm eine Entbindung im Ausland vorsieht, reist sie einige Wochen vor der Geburt gemeinsam mit dem Programmkoordinator dorthin.
Rechtliche Dokumentation: Nach der Geburt werden die für die Ausstellung der Geburtsurkunde und die anschließende rechtliche Anerkennung beziehungsweise Legalisierung des Kindes erforderlichen Unterlagen vorbereitet und unterzeichnet.

Nach Abschluss eines kommerziellen Programms erhält die Leihmutter die im Vertrag vereinbarte Vergütung. Ob und in welcher Form anschließend Kontakt zwischen ihr und den Eltern besteht, richtet sich nach den während des Programms getroffenen Vereinbarungen.
Wer nimmt Leihmutterschaft in Anspruch?
Menschen entscheiden sich aus unterschiedlichen medizinischen und persönlichen Gründen für ein Leihmutterschaftsprogramm. Dazu können unter anderem gehören:

das Fehlen der Gebärmutter nach einer Hysterektomie oder einem anderen chirurgischen Eingriff, strukturelle Fehlbildungen der Gebärmutter oder multiple Myome;
narbenbedingte Verwachsungen in der Gebärmutterhöhle (Asherman-Syndrom);
Erkrankungen, bei denen eine Schwangerschaft ein erhebliches gesundheitliches oder lebensbedrohliches Risiko darstellen würde, beispielsweise schwere Herz- oder Nierenerkrankungen;
wiederholte Fehlgeburten oder mehrere erfolglose IVF-Versuche;
alleinstehende Männer und Frauen sowie gleichgeschlechtliche Paare, die selbst keine Schwangerschaft austragen können.

In vielen Rechtsordnungen sind für die Teilnahme an einem Leihmutterschaftsprogramm bestimmte medizinische Voraussetzungen erforderlich. In anderen Ländern können je nach Familienstand und persönlicher Situation andere Voraussetzungen gelten.
Wie findet man eine Leihmutter?
Es gibt mehrere Möglichkeiten, eine Leihmutter für ein Programm zu finden:

Im Familien- oder Bekanntenkreis: Diese Möglichkeit wird teilweise aufgrund des bereits bestehenden Vertrauensverhältnisses gewählt. Die ASRM weist jedoch darauf hin, dass solche Vereinbarungen besonders sorgfältig medizinisch, psychologisch und rechtlich begleitet werden sollten.
Über das Internet: Es gibt spezialisierte Foren, Gruppen und andere Plattformen, über die potenzielle Leihmütter gefunden werden können. Dabei besteht jedoch keine Garantie dafür, dass eine Kandidatin nach einer umfassenden medizinischen und psychologischen Untersuchung tatsächlich für das Programm zugelassen wird.
Über eine spezialisierte Klinik oder Agentur: Die Organisation wählt eine geeignete Kandidatin aus einer Datenbank bereits geprüfter Frauen aus und koordiniert die medizinischen und rechtlichen Abläufe.

Die dritte Möglichkeit kann die organisatorischen und medizinischen Risiken für beide Seiten reduzieren, da die Kandidatin bereits auf ihre grundsätzliche Eignung für das Programm geprüft wurde.
Die Feskov Human Reproduction Group verfügt über eine eigene Datenbank geprüfter Leihmütter. Dadurch kann die Suche nach einer geeigneten Kandidatin beschleunigt und das Programm nach Abschluss der erforderlichen Formalitäten begonnen werden.
Anforderungen an eine Leihmutter
Nach den Empfehlungen der ASRM sollte eine Leihmutter grundlegende medizinische und psychosoziale Kriterien erfüllen. Dazu gehören unter anderem:

ein geeigneter allgemeiner Gesundheitszustand und ein medizinisch angemessenes Alter;
mindestens eine bereits erfolgreich ausgetragene eigene Schwangerschaft;
eine geburtshilfliche Vorgeschichte ohne relevante Risikofaktoren;
ein stabiles familiäres und soziales Umfeld, das während des Programms Unterstützung bieten kann.

Diese Kriterien sollen medizinische und psychologische Risiken sowohl für die Leihmutter als auch für das zukünftige Kind reduzieren. Erfüllt eine Kandidatin die grundlegenden Voraussetzungen, folgt eine umfassende körperliche und psychologische Untersuchung. Auf Grundlage der Ergebnisse wird entschieden, ob sie zum Programm zugelassen werden kann.
Die Feskov Human Reproduction Group stellt Wunscheltern Leihmütter zur Verfügung, die die erforderlichen Untersuchungen bereits abgeschlossen haben und grundsätzlich bereit sind, mit einem Programm zu beginnen. Zusätzlich werden KYC-Prüfungen durchgeführt und die familiären sowie sozialen Verhältnisse der Kandidatinnen berücksichtigt. So können sich Wunscheltern auf ihren Weg zum eigenen Kind konzentrieren und wissen, dass die Kandidatin anhand definierter Kriterien ausgewählt wurde.
Ablauf der Leihmutterschaft und medizinisches Screening
Vor Beginn des Programms werden die Leihmutter und die Wunscheltern umfassend medizinisch untersucht. Darüber hinaus erfolgt bei der Leihmutter eine psychologische Beurteilung.
Nach den Empfehlungen der ASRM umfasst das Screening unter anderem Untersuchungen auf relevante Infektionskrankheiten. Zusätzlich führt der behandelnde Arzt eine gynäkologische Untersuchung durch, um festzustellen, ob die medizinischen Voraussetzungen für einen Embryotransfer gegeben sind.
Genetische Untersuchungen können bei den Personen durchgeführt werden, deren Keimzellen im Programm verwendet werden – also bei den Wunscheltern und/oder den Eizell- beziehungsweise Samenspendern. Ziel ist es, genetische Risiken zu erkennen und diese bei der Planung der Behandlung entsprechend zu berücksichtigen.
Die vollständige Untersuchung kann mehrere Wochen dauern und wird vor Abschluss der medizinischen Vorbereitungen des Programms durchgeführt. Anhand der Ergebnisse wird unter anderem entschieden, ob die Leihmutter zugelassen werden kann, ob Spendergameten erforderlich sind und ob bei einem der Wunscheltern vorab eine Behandlung notwendig ist.
Kosten der Leihmutterschaft
Die Kosten eines Leihmutterschaftsprogramms können je nach Land, medizinischem Umfang und rechtlichen Anforderungen erheblich variieren. Zu den möglichen Kostenfaktoren gehören unter anderem die Auswahl einer Eizell- oder Samenspende, IVF-Behandlungen, die Vergütung beziehungsweise Kostenerstattung der Leihmutter, die Schwangerschaftsbetreuung sowie die rechtliche Begleitung vor und nach der Geburt.
Verschiedenen Schätzungen zufolge kann ein vollständiges Programm in den USA etwa 150.000 bis 200.000 US-Dollar kosten, während die Gesamtkosten in der Ukraine bei etwa 60.000 bis 80.000 US-Dollar liegen können. Die tatsächlichen Kosten hängen jedoch vom konkreten Programm und der individuellen Situation ab und sollten daher direkt mit den Spezialisten der Klinik abgestimmt werden.
Bei der Feskov Human Reproduction Group werden Leihmutterschaftsprogramme in Europa, der Ukraine und den USA mit einem vertraglich festgelegten Leistungsumfang und Festpreis angeboten. Je nach gewähltem Programm können unter anderem die Vergütung der Leihmutter, IVF-Behandlungen sowie die rechtliche Begleitung bis zur Anerkennung des Kindes im Heimatland der Eltern im Preis enthalten sein.

Unsere Kundendienstmitarbeiter helfen Ihnen gerne bei allem, was Sie brauchen.


Rechtliche Aspekte der Leihmutterschaft
Die rechtliche Situation der Leihmutterschaft unterscheidet sich erheblich von Land zu Land. In einigen Ländern ist kommerzielle Leihmutterschaft verboten, während sie in anderen Ländern unter bestimmten Voraussetzungen zulässig ist.
Im Vereinigten Königreich sind grundsätzlich nur altruistische Vereinbarungen vorgesehen; die rechtliche Elternschaft kann nach der Geburt durch eine gerichtliche Parental Order übertragen werden. In den USA gibt es kein einheitliches Bundesgesetz zur Leihmutterschaft. Die rechtlichen Rahmenbedingungen unterscheiden sich je nach Bundesstaat. In einigen Bundesstaaten kann die Elternschaft bereits vor der Geburt durch eine Pre-Birth Order rechtlich festgestellt werden.
Aus diesem Grund können internationale Programme so strukturiert werden, dass einzelne medizinische und rechtliche Schritte in unterschiedlichen Ländern stattfinden. Entscheidend ist dabei, dass die gewählte Struktur sowohl mit den gesetzlichen Vorgaben des jeweiligen Geburtslandes als auch mit den Anforderungen des Heimatlandes der Wunscheltern vereinbar ist.
Auch die Programme der Feskov Human Reproduction Group können diesem Prinzip folgen: Embryonenerzeugung, IVF und medizinische Betreuung können in Kyiv und Kharkiv stattfinden, während die Geburt – abhängig vom gewählten Programm und der rechtlichen Situation der Wunscheltern – in einem anderen Land erfolgt. Die konkrete Struktur wird gemeinsam mit den auf Reproduktionsrecht spezialisierten Anwälten festgelegt.
Leihmutterschaftsverträge und Elternrechte
Die rechtliche Elternschaft nach einer Leihmutterschaft entsteht nicht in jeder Rechtsordnung automatisch und muss je nach Land auf unterschiedliche Weise festgestellt oder anerkannt werden.
Ein Leihmutterschaftsvertrag regelt üblicherweise:

die Pflichten der Leihmutter während der Schwangerschaft und die Art der medizinischen Betreuung;
die Höhe und das Verfahren für die Erstattung von Ausgaben sowie gegebenenfalls die Zahlung einer Vergütung;
das Vorgehen bei unvorhergesehenen Umständen und medizinisch schwierigen Entscheidungen;
die Kommunikation zwischen Leihmutter und Wunscheltern, einschließlich Häufigkeit, Kommunikationswegen und Verfahren zur Beilegung möglicher Streitigkeiten;
die erforderlichen Erklärungen und Handlungen im Zusammenhang mit der rechtlichen Anerkennung der Wunscheltern.

Diese Aufzählung ist nicht abschließend. Ein umfassender Vertrag sollte mögliche Situationen, die während eines Programms auftreten können, möglichst detailliert regeln. Eine von einem auf Reproduktionsrecht spezialisierten Anwalt ausgearbeitete Vereinbarung kann dazu beitragen, die Interessen aller Beteiligten zu schützen und rechtliche Risiken bereits vor Beginn der medizinischen Phase zu reduzieren.
Welche Art von Programm und welche Rechtsordnung für Ihre Situation geeignet sind, sollte individuell mit entsprechenden Spezialisten geprüft werden. Nicht jedes Land erkennt Leihmutterschaftsvereinbarungen auf dieselbe Weise an. Dadurch können insbesondere bei internationalen Programmen komplexe Fragen hinsichtlich der rechtlichen Elternschaft, der Geburtsurkunde und der Anerkennung des Kindes im Heimatland entstehen.
Über die Website können Sie eine kostenlose Beratung mit den Ansprechpartnern der Feskov Human Reproduction Group anfordern. Gemeinsam mit Ihnen können sie die verfügbaren Programme prüfen und einen individuellen Schritt-für-Schritt-Plan für das weitere Vorgehen erstellen. ]]>
Klinik für Eizellspende und Leihmutterschaft von Professor Feskov
In welchen Ländern ist Leihmutterschaft erlaubt? https://leihmutterschaft-zentrum.de/in-welchen-ländern-ist-leihmutterschaft-erlaubt.html 88880010036 Sat, 17 Oct 2026 13:23:00 GMT Manche Staaten gestatten eine Vergütung für die Leihmutter, andere nur eine altruistische Form oder gesetzlich geregelte Ausgleichszahlungen. In Portugal sieht das Gesetz beispielsweise ausschließlich eine unentgeltliche Leihmutterschaft vor. Damit diese Regelung in der Praxis angewendet werden kann, fehlen jedoch weiterhin die erforderlichen Ausführungsbestimmungen.
Wichtig ist: Auch wenn ein Programm in einem Land rechtlich zulässig ist, etwa die gestationelle Leihmutterschaft in der Ukraine, steht es deshalb nicht automatisch allen ausländischen Wunscheltern offen. Ebenso wenig ist damit garantiert, dass die Elternschaft im Heimatland anerkannt wird. Bei der Wahl des Landes müssen daher die Staatsangehörigkeit der Wunscheltern, die medizinischen Voraussetzungen, ihr Familienstand und die rechtlichen Schritte zur Registrierung des Kindes berücksichtigt werden.
In welchen Ländern ist Leihmutterschaft legal?
Es gibt kein einheitliches internationales Gesetz, das die gestationelle Leihmutterschaft weltweit regelt. Jedes Land legt selbst fest, wer an einem Programm teilnehmen darf, wer nach der Geburt rechtlich als Eltern gilt und welche Zahlungen zulässig sind.
Die Regeln können sich sogar innerhalb eines Landes unterscheiden. In den USA kommt es auf das Recht des jeweiligen Bundesstaates an. In Kanada hängt das Verfahren zur rechtlichen Anerkennung der Elternschaft von der Provinz ab.
Entscheidend ist außerdem der Unterschied zwischen einem ausdrücklich gesetzlich erlaubten Verfahren und einer Praxis, die lediglich nicht ausdrücklich verboten ist. Dass ein Kind in einem bestimmten Land geboren werden kann, bedeutet beispielsweise nicht, dass dort auch ein kommerzieller Leihmutterschaftsvertrag zulässig ist. Eine Länderliste kann deshalb nur der Ausgangspunkt sein, um die jeweiligen Gesetze und Verfahren genauer zu prüfen.
Länder, in denen gestationelle Leihmutterschaft erlaubt ist
Ein Überblick über die Länder, in denen gestationelle Leihmutterschaft möglich ist, hilft dabei, die Unterschiede beim rechtlichen Schutz einzuschätzen. Die Voraussetzungen sind von Land zu Land verschieden.
USA
In einigen Bundesstaaten, darunter Kalifornien, sind vergütete Programme für Paare und Alleinstehende erlaubt, auch wenn sie aus dem Ausland kommen. Das gerichtliche Verfahren zur Feststellung der Elternschaft kann bereits vor der Geburt beginnen. Die Regeln des jeweiligen Bundesstaates müssen jedoch einzeln geprüft werden.
Ukraine
Nach ukrainischem Recht ist die gestationelle Leihmutterschaft für verheiratete heterosexuelle Paare mit medizinischer Indikation zulässig. Das Kind muss mit mindestens einem der Wunscheltern genetisch verwandt sein. Gemäß Artikel 123 des Familiengesetzbuches gelten die Wunscheltern rechtlich als Eltern des Kindes.
Georgien
Für ein Programm in Georgien müssen heterosexuelle Paare entweder verheiratet sein oder seit mindestens einem Jahr in einer festen Lebensgemeinschaft leben. Das Gesetz erkennt die Wunscheltern als rechtliche Eltern des Kindes an. Weder die Leihmutter noch eine Eizellspenderin erhalten Elternrechte.
Griechenland
Griechenland erlaubt nur die nichtkommerzielle Leihmutterschaft mit bestimmten Ausgleichszahlungen. Seit den Gesetzesänderungen von 2025 müssen beide Seiten in Griechenland wohnen, um an einem Programm teilnehmen zu können. Das gilt sowohl für die Frau mit medizinischer Indikation, die das Verfahren beantragt, als auch für die Leihmutter.
Kanada
Altruistische Programme sind für Paare und Alleinstehende erlaubt. Eine Vergütung für das Austragen des Kindes ist verboten, bestimmte Auslagen dürfen jedoch erstattet werden. Unter besonderen Voraussetzungen kann auch ein Verdienstausfall ausgeglichen werden.
Vereinigtes Königreich
In England ist die nichtkommerzielle gestationelle Leihmutterschaft erlaubt. Angemessene Ausgaben im Zusammenhang mit dem Verfahren dürfen erstattet werden. Bei der Geburt gilt zunächst die Leihmutter als rechtliche Mutter. Für die Anerkennung der Wunscheltern als rechtliche Eltern gelten gesonderte Voraussetzungen.
Jedes Land, in dem Leihmutterschaft erlaubt ist, hat eigene Regeln für den Zugang zu Programmen und die rechtliche Anerkennung der Elternschaft. Diese sollten vor einer Entscheidung sorgfältig geprüft werden.
Welche rechtlichen Voraussetzungen gelten in den einzelnen Ländern?
Wer ein Land für eine Leihmutterschaft auswählt, muss dessen rechtliche Vorgaben berücksichtigen. Bei kommerziellen Programmen erhält die Leihmutter eine vertraglich vereinbarte Vergütung. Bei altruistischen Programmen ist eine Bezahlung für das Austragen des Kindes untersagt, gesetzlich vorgesehene Kostenerstattungen und Ausgleichszahlungen können aber zulässig sein. Die Bezahlung medizinischer oder juristischer Leistungen macht ein altruistisches Programm nicht automatisch kommerziell.
Ob Wunscheltern an einem Programm teilnehmen können, hängt unter anderem von folgenden Punkten ab:

Anerkennung der rechtlichen Elternschaft im Land der Staatsangehörigkeit oder des Wohnsitzes;
Staatsangehörigkeit, gemeldeter Wohnsitz und tatsächlicher Aufenthaltsort;
genetische Verwandtschaft mit dem Kind;
medizinische Indikation und Alter;
Nachweis einer Ehe oder einer festen nichtehelichen Lebensgemeinschaft.

Einige Länder lassen Ehepaare zu, nicht jedoch Alleinstehende. Vor dem Beginn sollten drei Fragen geklärt werden: Ist das Programm für Ausländer zugänglich? Wie wird die Elternschaft anerkannt? Welche Dokumente braucht das Kind für die Ausreise? Auch mögliche Einschränkungen im Wohnsitz- oder Heimatland der Wunscheltern sind zu berücksichtigen.
Vergleich: Länder, in denen Leihmutterschaft legal ist
Vor der Entscheidung für ein Land sollte klar sein, welche Formen der Leihmutterschaft erlaubt sind, ob Ausländer teilnehmen dürfen und für wen die Programme offenstehen. Die folgende Tabelle zeigt die wichtigsten Unterschiede.



Land
Erlaubte Form der gestationellen Leihmutterschaft
Wer teilnehmen darf
Zugang für Ausländer




USA
Kommerziell in einzelnen Bundesstaaten
Paare und Alleinstehende, je nach Bundesstaat
In vielen Bundesstaaten unter bestimmten Voraussetzungen möglich


Ukraine
Kommerziell / vergütet
Verheiratete heterosexuelle Paare mit medizinischer Indikation
Bei Erfüllung der Voraussetzungen möglich


Georgien
Kommerziell / vergütet
Heterosexuelle Ehepaare oder Paare in fester Lebensgemeinschaft
Abhängig von der Prüfung der rechtlichen Voraussetzungen


Griechenland
Nichtkommerziell, mit bestimmten erlaubten Ausgleichszahlungen
Frauen mit medizinischer Indikation, auch unverheiratete Frauen
Bei Erfüllung der Wohnsitzvoraussetzungen möglich


Kanada
Altruistisch
Paare und Alleinstehende
Je nach Provinz unterschiedlich


Vereinigtes Königreich
Nichtkommerziell
Paare und Alleinstehende
Durch Anforderungen an die rechtliche Anerkennung der Elternschaft eingeschränkt



Die Tabelle gibt einen allgemeinen Überblick. Sie ersetzt keine individuelle rechtliche Prüfung der Bedingungen im jeweiligen Land.
So wählen Sie das richtige Land für eine gestationelle Leihmutterschaft
Am Anfang der Länderwahl sollte eine rechtliche Beratung stehen. Ein Anwalt sollte alle Schritte erläutern: die Geburtsregistrierung, die Anerkennung der Elternschaft, den Erwerb der Staatsangehörigkeit und die Dokumente für die Ausreise.
Ebenso wichtig ist die Frage, ob eine Adoption erforderlich wird und wie lange die Wunscheltern im Ausland bleiben müssen. Eine ausländische Geburtsurkunde lässt sich nämlich nicht in jedem Heimatland ohne Weiteres registrieren.
Auch die Kosten spielen eine große Rolle. Der Gesamtpreis sollte die Erzeugung und den Transfer der Embryonen, gesetzlich zulässige Zahlungen, die Betreuung während der Schwangerschaft, die Geburt, Untersuchungen, rechtliche Begleitung und Unterkunft umfassen. Feskov Human Reproduction Group bietet beispielsweise Programme mit Geburt in der Ukraine ab 65.000 EUR an. Welche Leistungen enthalten sind, richtet sich nach dem gewählten Paket.
Außerdem sollten die Zulassungen der Klinik, die Auswahlkriterien für Leihmütter und die Erfahrung des medizinischen Teams überprüft werden. Findet das Programm in mehreren Ländern statt, muss vorab geklärt sein, wer für den Transport biologischen Materials, erforderliche Genehmigungen und medizinische Unterlagen verantwortlich ist.
Internationale Programme für gestationelle Leihmutterschaft bei FHRG
FHRG bietet internationale Programme an, bei denen Wunscheltern das Geburtsland wählen können. Je nach persönlicher Situation kann die Betreuung durch ein medizinisches Team in der Ukraine Teil des Programms sein. Die Klinik prüft die Möglichkeiten für Ehepaare, Paare in festen Lebensgemeinschaften und Alleinstehende individuell. Ob eine bestimmte Leistung verfügbar ist, wird im Einzelfall bestätigt.
Bei einem Garantieprogramm von FHRG sollten die Vertragsbedingungen genau geprüft werden. Die Klinik verpflichtet sich, alle vertraglich vereinbarten Schritte ohne zusätzliche Kosten für weitere IVF-Versuche zu ermöglichen.
Unter den Ländern mit gesetzlichen Regelungen für die gestationelle Leihmutterschaft bietet die Ukraine strukturierte Programme an. Sie sollen möglichst sichere und kontrollierte Bedingungen für die Schwangerschaftsbetreuung, die Geburt und die Vorbereitung der Dokumente schaffen.
Vor Vertragsabschluss sollten die Bedingungen für die Verwendung von Spendererbgut und die Anzahl der eingeschlossenen Behandlungszyklen geklärt werden. Das FHRG-Team begleitet die verschiedenen Programmphasen und hilft jeder Familie, eine Lösung zu finden, die zu ihrer Situation passt. So wird der Weg zum eigenen Kind überschaubarer und weniger belastend. ]]>
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Leihmutterschaft: Wer gilt in Portugal rechtlich als Mutter? https://leihmutterschaft-zentrum.de/leihmutterschaft-wer-gilt-in-portugal-rechtlich-als-mutter.html 88880010032 Wed, 30 Sep 2026 13:23:00 GMT Allerdings hängt die praktische Anwendung der geltenden Regeln weiterhin davon ab, dass die notwendigen Ausführungsbestimmungen erlassen werden. Deshalb ist es wichtig zu klären, wer bei einer Leihmutterschaft rechtlich als Mutter gilt.
Leihmutterschaft: Wer gilt in Portugal rechtlich als Mutter?
Nach den portugiesischen Vorschriften ist die begünstigte Frau – also die Wunschmutter – eine Frau, die Mutter werden möchte, aufgrund einer gesetzlich anerkannten Erkrankung aber dauerhaft und vollständig außerstande ist, eine Schwangerschaft auszutragen. Die Leihmutter ist dagegen die Frau, die das Kind austrägt. Ihre eigenen Eizellen dürfen dabei nicht verwendet werden.
In den Fällen, die unter diese Vorschriften fallen, hängt die Frage nach der rechtlichen Mutter unmittelbar mit den besonderen Regeln zur Abstammung des Kindes zusammen. Ob die Mutterschaft anerkannt wird, richtet sich danach, ob sämtliche gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind.
Die Regeln enthalten strenge Bedingungen. Dazu gehören die Einhaltung der geltenden Vorgaben und eine vorherige Genehmigung des Nationalen Rates für medizinisch unterstützte Fortpflanzung (CNPMA). Ihre praktische Umsetzung setzt jedoch weiterhin die erforderlichen Ausführungsbestimmungen voraus.
Die Leihmutter behält außerdem ihr Recht auf ärztliche Betreuung, Aufklärung und eine freie Einwilligung. Sie kann ihre Zustimmung bis zur Eintragung der Geburt des Kindes widerrufen, wenn sie ihre Entscheidung ändert oder andere Gründe dafür hat. Rechtliche Fragen sollten deshalb immer anhand der aktuellen Gesetze und der Umstände des Einzelfalls geprüft werden.
Wie die rechtliche Mutterschaft in Portugal festgestellt wird
Nach der Geburt wird das Kind im Geburtenregister eingetragen. Die rechtliche Abstammung richtet sich nach den Vorschriften zur Leihmutterschaft, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind.
Die Anerkennung der Wunschmutter setzt voraus, dass das Verfahren korrekt vorbereitet und dokumentiert wurde. Das gilt insbesondere für Programme mit einer Geburt in Portugal. In bestimmten Fällen können zusätzliche Schritte zur Vaterschaft, zur Feststellung der Abstammung oder zur Adoption notwendig sein.
Rechtliche Mutterschaft bei einer Leihmutterschaft im Ausland
Wird ein Kind im Ausland geboren, muss die rechtliche Mutterschaft gegebenenfalls gesondert geprüft werden. Eine Anerkennung in Portugal erfolgt nicht automatisch. Benötigt werden können etwa eine Geburtsurkunde, der Vertrag über die Leihmutterschaft, Ausweisdokumente, medizinische Unterlagen und beglaubigte Übersetzungen. Anschließend kann eine Registrierung des Kindes bei den portugiesischen Behörden erforderlich sein.
Welche Situationen die Anerkennung erschweren können
Probleme bei der Anerkennung können insbesondere entstehen durch:

eine fehlende Genehmigung des CNPMA;
einen Vertrag, der nicht dem portugiesischen Recht entspricht, insbesondere wenn er eine unzulässige Vergütung vorsieht;
fehlende Unterlagen für das Verfahren;
Streit zwischen den Beteiligten darüber, wer rechtlich als Mutter gilt.

Auch andere Schwierigkeiten sind möglich. Deshalb sollten alle rechtlichen Fragen frühzeitig geprüft und die nötigen Dokumente sorgfältig vorbereitet werden.
Wie FHRG bei der rechtlichen Anerkennung der Mutterschaft hilft
Die Feskov Human Reproduction Group begleitet die Teilnehmer ihrer Programme in verschiedenen Phasen. Dazu gehören die Prüfung rechtlicher Fragen und die Vorbereitung der erforderlichen Unterlagen. Die Unterstützung kann auch Verfahren zur Registrierung des Kindes umfassen.
Portugiesischen Staatsbürgern empfehlen wir, nicht nur auf die geografische Nähe zu achten. Bei einer modernen Leihmutterschaft geht es nicht allein darum, eine Schwangerschaft und eine erfolgreiche Geburt zu ermöglichen. Ebenso wichtig ist es, die rechtliche Stellung des Kindes gesetzeskonform und unter Wahrung ethischer Grundsätze zu klären. ]]>
Klinik für Eizellspende und Leihmutterschaft von Professor Feskov
Was ist der Unterschied zwischen einem durch IVF gezeugten Kind und einem von einer Leihmutter geborenen Kind? https://leihmutterschaft-zentrum.de/was-ist-der-unterschied-zwischen-einem-durch-ivf-gezeugten-kind-und-einem-von-einer-leihmutter-geborenen-kind.html 88880010030 Mon, 28 Sep 2026 13:23:00 GMT Im ersten Fall wird der Embryo in die Gebärmutter der Wunschmutter übertragen, die anschließend die Schwangerschaft austrägt und das Kind zur Welt bringt. Bei der gestationellen Leihmutterschaft wird der Embryo hingegen in die Gebärmutter einer Leihmutter übertragen, die die Schwangerschaft austrägt, ohne genetisch mit dem Kind verwandt zu sein.
In beiden Fällen hängt die genetische Verwandtschaft des Kindes mit den Wunscheltern davon ab, wessen Keimzellen zur Erzeugung des Embryos verwendet werden. Die Wunschmutter kann genetisch mit dem Kind verwandt sein, wenn ihre eigenen Eizellen verwendet werden, oder nicht genetisch mit ihm verwandt sein, wenn gespendete Eizellen zum Einsatz kommen. Ebenso kann der Wunschvater genetisch mit dem Kind verwandt sein, wenn sein Sperma verwendet wird, oder nicht, wenn Spendersamen eingesetzt wird.
Der grundlegende Unterschied zwischen einer IVF ohne Leihmutter und einer IVF im Rahmen einer gestationellen Leihmutterschaft liegt somit darin, wer die Schwangerschaft austrägt.
Wenn die Wunschmutter Schwierigkeiten hat, schwanger zu werden, medizinisch jedoch in der Lage ist, eine Schwangerschaft auszutragen, kann eine IVF ihr ermöglichen, selbst schwanger zu werden, das Kind auszutragen und zur Welt zu bringen. Kann sie eine Schwangerschaft dagegen nicht sicher austragen, kann eine gestationelle Leihmutterschaft in Betracht gezogen werden.
Im Folgenden erläutern wir genauer, wie beide Wege funktionieren, worin sie sich unterscheiden und welche Auswirkungen sie auf die Feststellung der rechtlichen Elternschaft haben können.
Was ist IVF?
Die In-vitro-Fertilisation (IVF) ist eine Methode der assistierten Reproduktion, bei der eine Eizelle im Labor mit einem Spermium befruchtet wird. Der entstandene Embryo wird anschließend in die Gebärmutter der Frau übertragen, die die Schwangerschaft austragen wird – entweder in die der Wunschmutter oder, im Rahmen eines Leihmutterschaftsprogramms, in die einer gestationellen Trägerin.
Nach der hormonellen Stimulation der Wunschmutter oder einer Eizellspenderin werden Eizellen entnommen und im Labor mit den Spermien des Wunschvaters oder gegebenenfalls eines Samenspenders befruchtet.
Bei Leihmutterschaftsprogrammen hängen die Anforderungen an eine genetische Verbindung zwischen dem Kind und einem oder beiden Wunschelternteilen von den Gesetzen der jeweiligen Rechtsordnung ab.
Auch die Zugangsvoraussetzungen können sich für Paare, alleinstehende Frauen und alleinstehende Männer unterscheiden.
Nach einigen Tagen Embryokultur kann bei medizinischer Indikation eine genetische Präimplantationsdiagnostik beziehungsweise ein Preimplantation Genetic Testing (PGT) durchgeführt werden, um bestimmte chromosomale oder genetische Veränderungen zu untersuchen.
Anschließend wird anhand der verfügbaren Informationen sowie klinischer und embryologischer Kriterien ein für den Transfer geeigneter Embryo ausgewählt.
Kommt es nach dem Embryotransfer zu einer Schwangerschaft, verläuft diese nach denselben grundlegenden biologischen Prozessen wie andere Schwangerschaften. Der wesentliche Unterschied zur natürlichen Empfängnis besteht darin, dass die Befruchtung im Labor stattfindet, bevor der Embryo in die Gebärmutter übertragen wird.
Was ist Leihmutterschaft?
Bei einer Leihmutterschaft trägt eine andere Frau als die Wunschmutter die Schwangerschaft aus.
Bei der gestationellen Leihmutterschaft stellt die Leihmutter keine eigene Eizelle zur Verfügung und ist daher genetisch nicht mit dem Kind verwandt.
Der Embryo kann mit den Eizellen der Wunschmutter oder einer Eizellspenderin sowie mit den Spermien des Wunschvaters oder – sofern dies nach geltendem Recht und im jeweiligen Programm zulässig ist – eines Samenspenders erzeugt werden.
Darin unterscheidet sich die gestationelle Leihmutterschaft von der traditionellen Leihmutterschaft, bei der die Frau, die die Schwangerschaft austrägt, gleichzeitig ihre eigene Eizelle zur Verfügung stellt und somit genetisch mit dem Kind verwandt ist.
Heute ist die gestationelle Leihmutterschaft das Modell, das bei professionell organisierten Programmen von Kinderwunschkliniken und spezialisierten Agenturen am häufigsten eingesetzt wird.
Unterschiede zwischen IVF und Leihmutterschaft
IVF und Leihmutterschaft sind keine zwei alternativen Verfahren derselben Art.
IVF ist eine Methode der assistierten Reproduktion, mit der Embryonen im Labor erzeugt werden.
Leihmutterschaft bezeichnet dagegen eine Konstellation, bei der eine andere Frau als die Wunschmutter die Schwangerschaft austrägt.
Eine IVF kann somit ohne Leihmutterschaft durchgeführt werden, während bei der gestationellen Leihmutterschaft in der Regel zunächst mittels IVF ein Embryo erzeugt und anschließend in die Gebärmutter der Leihmutter übertragen wird.
Ein weiterer Unterschied betrifft die Vorbereitung der Gebärmutterschleimhaut auf den Embryotransfer.
Wird der Embryo auf die Wunschmutter übertragen, wird ihre Gebärmutterschleimhaut entsprechend vorbereitet. Bei einer gestationellen Leihmutterschaft wird stattdessen die Gebärmutterschleimhaut der Leihmutter auf den Transfer vorbereitet.
Das konkrete medizinische Protokoll richtet sich nach der individuellen Situation und wird vom behandelnden medizinischen Team festgelegt.
IVF ohne Leihmutter
Dies ist ein häufiges Szenario.
Die Eizellen der Wunschmutter – oder, falls erforderlich, gespendete Eizellen – werden im Labor befruchtet. Anschließend wird ein Embryo in die Gebärmutter der Wunschmutter übertragen, die die Schwangerschaft selbst austrägt und das Kind zur Welt bringt.
Eine Leihmutter ist daran nicht beteiligt.
Diese Option kann geeignet sein, wenn die zugrunde liegende Fruchtbarkeitsstörung mithilfe einer IVF behandelt werden kann und die Wunschmutter medizinisch in der Lage ist, eine Schwangerschaft auszutragen.
IVF unter Beteiligung einer Leihmutter
Ein gestationelles Leihmutterschaftsprogramm kann folgende medizinische Schritte umfassen:

Die Eizellen der Wunschmutter oder einer Spenderin werden im Labor mit den Spermien des Wunschvaters oder gegebenenfalls eines Samenspenders befruchtet.
Die entstandenen Embryonen werden mehrere Tage im Labor kultiviert.
Bei medizinischer Indikation können die Embryonen einem PGT unterzogen werden. Anschließend wird anhand der verfügbaren Informationen und relevanter embryologischer Kriterien, einschließlich morphologischer Merkmale, ein für den Transfer geeigneter Embryo ausgewählt. Weitere für eine spätere Verwendung geeignete Embryonen können kryokonserviert werden.
Die Leihmutter folgt dem ärztlich festgelegten Behandlungsprotokoll zur Vorbereitung der Gebärmutterschleimhaut auf den Embryotransfer.
Zu dem vom Reproduktionsmediziner bestimmten Zeitpunkt wird der Embryotransfer durchgeführt.
Nach dem Transfer werden die erforderlichen Untersuchungen durchgeführt, um festzustellen, ob eine Schwangerschaft eingetreten ist. Kommt es nicht zu einer Schwangerschaft, entscheidet das medizinische Team über die nächsten Schritte und darüber, ob ein weiterer Embryotransfer durchgeführt werden sollte.

Wie viele Versuche in einem Programm enthalten sind und ob gegebenenfalls zusätzliche Kosten entstehen, hängt von der jeweiligen Klinik und den Bedingungen des konkreten Programms ab.
Feskov Human Reproduction Group bietet Festpreisprogramme an, bei denen die enthaltenen Leistungen und die geltenden Bedingungen vertraglich festgelegt werden.

Unsere Kundendienstmitarbeiter helfen Ihnen gerne bei allem, was Sie brauchen.


Elternschaft: Leihmutterschaft vs. IVF
Es ist wichtig, zwischen genetischer und rechtlicher Elternschaft zu unterscheiden.
Bei einer IVF ohne Leihmutterschaft, bei der die Wunschmutter die Schwangerschaft selbst austrägt und das Kind zur Welt bringt, richtet sich die rechtliche Mutterschaft nach den Gesetzen der jeweiligen Rechtsordnung – auch dann, wenn gespendete Eizellen verwendet wurden.
Bei einer gestationellen Leihmutterschaft kann die Feststellung der rechtlichen Elternschaft komplexer sein und sich je nach Rechtsordnung erheblich unterscheiden.
In manchen Ländern kann zunächst die Frau, die das Kind geboren hat, als rechtliche Mutter anerkannt werden, obwohl zwischen ihr und dem Kind keine genetische Verbindung besteht. Für die rechtliche Anerkennung der Wunscheltern können anschließend bestimmte administrative oder gerichtliche Verfahren erforderlich sein.
Das Vereinigte Königreich, Belgien, Kanada und Griechenland beispielsweise wenden unterschiedliche rechtliche Regelungen auf Leihmutterschaft und die Feststellung der Elternschaft an.
Bei internationalen Leihmutterschaftsprogrammen müssen darüber hinaus sowohl die Gesetze des Geburtslandes als auch die Vorschriften des Wohnsitz- oder Herkunftslandes der Wunscheltern berücksichtigt werden.
Länder wie Deutschland, Spanien und Frankreich können besondere Verfahren für die Anerkennung der Elternschaft von Kindern vorsehen, die im Ausland durch Leihmutterschaft geboren wurden.
Vor Beginn eines internationalen Leihmutterschaftsprogramms sollte daher eine individuelle rechtliche Prüfung erfolgen.
Kostenvergleich: IVF vs. Leihmutterschaft
Die Kosten einer IVF und die Kosten eines vollständigen Leihmutterschaftsprogramms können sich erheblich unterscheiden.
Die Kosten einer IVF hängen von zahlreichen Faktoren ab, darunter dem Land, der Klinik, den benötigten Medikamenten und Untersuchungen, der Verwendung gespendeter Keimzellen, einem möglichen PGT sowie der Anzahl der erforderlichen Behandlungsversuche.
Bei einem Leihmutterschaftsprogramm können zusätzlich zur reproduktionsmedizinischen Behandlung weitere Kosten entstehen, beispielsweise für:

Auswahl, Untersuchung und Betreuung der Leihmutter;
medizinische Betreuung während der Schwangerschaft;
Geburt und damit verbundene medizinische Leistungen;
Vergütung oder Erstattung zulässiger Aufwendungen der Leihmutter, soweit gesetzlich erlaubt;
Koordination des Programms;
rechtliche Begleitung;
Verfahren zur Feststellung oder Anerkennung der Elternschaft.

Aus diesen Gründen ist ein vollständiges Leihmutterschaftsprogramm in der Regel erheblich teurer als eine IVF ohne Leihmutter.
IVF und gestationelle Leihmutterschaft sind somit unterschiedliche, aber eng miteinander verbundene Konzepte. IVF ist das medizinische Verfahren zur Erzeugung des Embryos. Bei der gestationellen Leihmutterschaft wird dieser Embryo anschließend in die Gebärmutter einer Leihmutter übertragen.
Welche Option infrage kommt, hängt in erster Linie von der individuellen medizinischen Situation ab. Ist die Wunschmutter medizinisch in der Lage, eine Schwangerschaft auszutragen, kann eine IVF ohne Leihmutterschaft eine mögliche Option sein. Kann sie keine Schwangerschaft austragen oder wäre eine Schwangerschaft mit erheblichen gesundheitlichen Risiken verbunden, kann eine gestationelle Leihmutterschaft in Betracht gezogen werden.
Vor Beginn eines Leihmutterschaftsprogramms ist eine umfassende medizinische Beurteilung wichtig.
Feskov Human Reproduction Group bietet Beratungen an, um die medizinische Vorgeschichte zu beurteilen, verfügbare reproduktionsmedizinische Möglichkeiten zu besprechen und zu klären, welcher Weg für die individuelle Situation infrage kommen kann. ]]>
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Leihmutterschaft in Brasilien: Kosten, Rechtslage und Ablauf https://leihmutterschaft-zentrum.de/leihmutterschaft-in-brasilien-kosten-rechtslage-und-ablauf.html 88880010033 Sun, 27 Sep 2026 13:23:00 GMT Wer eine Schwangerschaft nicht selbst austragen kann, sollte wissen, dass die Leihmutterschaft in Brasilien strengen Regeln sowie familiären und rechtlichen Einschränkungen unterliegt.
Anders als in Ländern, in denen kommerzielle Programme erlaubt sein können, gelten in Brasilien besondere Anforderungen. Im Folgenden erklären wir das System, die medizinischen Vorgaben und warum umfassende internationale Programme von FHRG für europäische Familien eine Alternative sein können.
Leihmutterschaft in Brasilien: die Rechtsgrundlage
In Brasilien gibt es kein einheitliches Bundesgesetz, das sämtliche Verfahren der medizinisch unterstützten Fortpflanzung umfassend regelt. Die wichtigsten Regeln stehen in Beschlüssen des Bundesärzterates (Conselho Federal de Medicina). Eine Besonderheit ist, dass eine Leihmutterschaft in Brasilien nur unentgeltlich stattfinden darf.
Sie muss ausschließlich altruistisch sein; eine Bezahlung für das Austragen der Schwangerschaft ist nicht erlaubt. Eine kommerzielle Leihmutterschaft ist daher rechtlich nicht vorgesehen.
Die Frau, die das Kind austrägt, muss in der Regel bis zum vierten Verwandtschaftsgrad mit einem der Wunscheltern verwandt sein. Gibt es keine geeignete Verwandte, kann eine Genehmigung des zuständigen regionalen Ärzterates (Conselho Regional de Medicina) erforderlich sein.
Wer kann eine Leihmutterschaft in Brasilien in Anspruch nehmen?
Medizinisch unterstützte Fortpflanzung steht unterschiedlichen Familienformen offen. Bevor man jedoch ein Programm beginnt oder Kosten vergleicht, muss ein medizinischer oder biologischer Grund vorliegen, weshalb die betreffende Person oder einer der Partner eine Schwangerschaft nicht selbst austragen kann. Dazu können gehören:

heterosexuelle Paare, die verheiratet sind oder in einer festen Partnerschaft leben;
alleinstehende Personen, unabhängig vom Familienstand;
gleichgeschlechtliche Paare aus zwei Frauen oder zwei Männern.

Entscheidend ist ein medizinischer oder biologischer Grund, aus dem die Schwangerschaft nicht selbst ausgetragen werden kann. Beispiele sind das Fehlen der Gebärmutter, aber auch Paare aus zwei Männern oder alleinstehende Männer.
Leihmutterschaft in Brasilien: So läuft das Verfahren ab
Zum Ablauf können ein Erstgespräch mit medizinischer Untersuchung, die Auswahl einer Leihmutter, die Kinderwunschbehandlung und der Embryotransfer sowie die Geburt und die Feststellung der Elternschaft gehören. Die wichtigsten Schritte:

Zunächst werden die Wunscheltern ärztlich untersucht. Falls nötig, findet auch eine psychologische Beurteilung der Beteiligten statt.
Die künftige Leihmutter durchläuft die erforderlichen Untersuchungen, um ihre gesundheitliche Eignung für eine Schwangerschaft zu bestätigen.
Die Embryonen entstehen im Labor durch IVF mit genetischem Material der Wunscheltern oder, wenn erforderlich, von Spendern. Anschließend wird ein ausgewählter Embryo in die Gebärmutter der Leihmutter übertragen.
Bei der Geburt und der standesamtlichen Registrierung werden Dokumente vorgelegt, die den altruistischen Charakter des Programms und die Einhaltung der Vorschriften belegen. Nach der Geburt wird das Kind nach den geltenden Regeln registriert.

Das gesamte Verfahren ist geregelt. Für ausländische Staatsangehörige können die Dokumentenbeschaffung und konsularische Schritte jedoch länger dauern.
Anforderungen an eine Leihmutter in Brasilien
Der Bundesärzterat legt besondere Vorgaben zur persönlichen Situation und Gesundheit der Leihmutter fest:

Alter innerhalb der geltenden medizinischen Grenzen;
eigene Erfahrung als Mutter und mindestens ein lebendes Kind;
schriftliche Zustimmung des Ehe- oder Lebenspartners, soweit erforderlich;
Erfüllung der medizinischen Voraussetzungen für das Austragen einer Schwangerschaft;
keinerlei kommerzielle Absicht;
das erforderliche Verwandtschaftsverhältnis zu einem der Wunscheltern, sofern keine Sondergenehmigung vorliegt.

Die Einhaltung dieser Vorgaben ist notwendig, damit das Verfahren den brasilianischen Bestimmungen entspricht.
Was kostet eine Leihmutterschaft in Brasilien?
Nach den Regeln des Bundesärzterates darf die Leihmutterschaft in Brasilien weder kommerziell noch gewinnorientiert sein. Wer eine internationale Alternative sucht, findet bei FHRG Programme in anderen Ländern, darunter den „Erschwinglichen Plan“ (Plano Acessível) mit Geburt in der Ukraine.
Der Grundpreis dieses Programms beträgt 49.000 Euro. Enthalten sind unbegrenzte IVF-Versuche mit gespendeten Eizellen, die Betreuung der Leihmutter, medizinische Versorgung während Schwangerschaft und Geburt, rechtliche Unterstützung, die Vorbereitung der Unterlagen und weitere Leistungen für die Wunscheltern. Je nach medizinischem Bedarf und gewählten Optionen können Zusatzkosten entstehen:



Kostenart
Beschreibung
Kosten




Kaiserschnitt
Zusätzliche Entschädigung, falls erforderlich
1.000–2.000 €


Entschädigung bei Zwillingen
Bei einer Zwillingsschwangerschaft
1.000–3.000 €


PGT-A
Chromosomenanalyse von bis zu acht Embryonen pro Zyklus
2.500 €


Intensivversorgung von Neugeborenen
Behandlung auf der Neugeborenen-Intensivstation, falls medizinisch nötig
50–300 € pro Tag


DNA-Vaterschaftstest
Bei Bedarf
300–800 €



Diese Beträge kommen nur dann zum Grundpreis hinzu, wenn die jeweilige Leistung notwendig ist oder gewählt wird. Die Gesamtkosten können daher je nach medizinischer Situation und Vertragsbedingungen variieren.
Vorteile der FHRG-Programme für Familien aus Portugal
Für Menschen aus Portugal, die das brasilianische Modell nicht nutzen können oder möchten, können Programme der Feskov Human Reproduction Group eine Alternative sein. Die Klinik bietet umfassende Programme mit unterschiedlichen Bedingungen und Leistungsumfängen an.
Bei Programmen mit Garantie übernimmt FHRG die Kosten weiterer IVF-Versuche gemäß Vertrag. Zudem verfügt die Klinik über eine eigene Kryobank, Embryologie-Labore, ein festes Ärzteteam und rechtliche Betreuung während des gesamten Verfahrens. ]]>
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Untersuchungen in der Schwangerschaft: medizinische Betreuung bei einer Leihmutterschaft https://leihmutterschaft-zentrum.de/untersuchungen-in-der-schwangerschaft-medizinische-betreuung-bei-einer-leihmutterschaft.html 88880010034 Fri, 25 Sep 2026 13:23:00 GMT Für Wunscheltern in einem internationalen Leihmutterschaftsprogramm ist die Schwangerschaft eine besonders aufregende Zeit. Natürlich möchten sie sicher sein, dass das Ärzteteam die Gesundheit der Leihmutter und die Entwicklung des Babys sorgfältig überwacht.
Bei der Feskov Human Reproduction Group (FHRG) ist eine regelmäßige und transparente Vorsorge deshalb eine wichtige Grundlage für das Vertrauen zwischen Familie und Klinik. Dieser Artikel erklärt, wie die Betreuung organisiert ist, welche Untersuchungen stattfinden und wie FHRG die medizinische Überwachung sicherstellt.
Untersuchungen während der Schwangerschaft: So funktioniert die Betreuung
Die medizinische Überwachung beginnt, sobald nach dem Embryotransfer die Schwangerschaft bestätigt wurde. Ab diesem Zeitpunkt wird die Leihmutter bis zur Geburt von einer Frauenärztin oder einem Frauenarzt mit Schwerpunkt Geburtshilfe betreut.
Vor dem Transfer werden die Embryonen im Labor untersucht und, falls das Programm dies vorsieht, genetisch getestet, um das Risiko bestimmter Chromosomenstörungen und Erbkrankheiten zu verringern. Andere Fehlbildungen lassen sich später bei Vorsorgeuntersuchungen und Ultraschallkontrollen erkennen.
Die Betreuung richtet sich nach den geltenden medizinischen Leitlinien. Die Wunscheltern erhalten regelmäßig Berichte und Ultraschallaufnahmen. Sie können außerdem an Online-Gesprächen teilnehmen, Ergebnisse mit dem Arzt besprechen und Fragen stellen.
Vorsorgeuntersuchungen in den drei Schwangerschaftsdritteln
Untersuchungen nach Schwangerschaftsdritteln helfen, die Entwicklung des Babys und die Gesundheit der Leihmutter frühzeitig zu beurteilen. Jede Phase benötigt eine angepasste Betreuung. Aus geburtshilflicher Sicht wird die Schwangerschaft nach denselben klinischen Grundsätzen wie jede andere Schwangerschaft überwacht, unter Berücksichtigung der persönlichen Bedürfnisse.
Erstes Trimester
Das erste Trimester ist besonders wichtig, weil in dieser Zeit die wichtigsten Organe des Babys angelegt werden. In den ersten zwölf Wochen stehen Routineuntersuchungen, Tests auf Infektionen und bei Bedarf Termine bei weiteren Fachärzten an.
Zweites Trimester
Im zweiten Trimester stehen die Entwicklung der Organe und die Beurteilung der Plazenta im Vordergrund. Zu den Untersuchungen gehören die Kontrolle des Blutzuckers, erneute Blut- und Urintests sowie ein ausführlicher Organ-Ultraschall.
Drittes Trimester
Im dritten Trimester geht es auch um die Vorbereitung auf die Geburt. Der Arzt beurteilt das geschätzte Gewicht und die Lage des Babys sowie die Fruchtwassermenge. Falls medizinisch angezeigt, wird mit einem CTG die Herzfrequenz des Kindes überwacht.
Welche Untersuchungen zur regulären Betreuung gehören, richtet sich nach den medizinischen Erfordernissen und den geltenden Leitlinien.
Der erste Ultraschall: Zeitpunkt und Untersuchungsziele
Ein früher Ultraschall kann in der sechsten bis siebten Woche stattfinden, um die Entwicklung der Schwangerschaft und den Herzschlag des Embryos zu bestätigen. Häufig ist mit dem „ersten Ultraschall“ jedoch das aussagekräftigere Ersttrimester-Screening gemeint, das in der Regel zwischen der 11. und 13. Woche stattfindet.
Bei diesem Ultraschall werden unter anderem die Scheitel-Steiß-Länge (SSL), das Nasenbein und die Nackentransparenz (NT) beurteilt.
Er kann durch eine biochemische Blutuntersuchung ergänzt werden. Zusammen bilden diese Untersuchungen das Ersttrimester-Screening, mit dem das Risiko bestimmter Chromosomenabweichungen früh in der Schwangerschaft eingeschätzt wird.
Bluttests und weitere Untersuchungen in der Schwangerschaft
Jede Untersuchung während der Schwangerschaft dient einem bestimmten medizinischen Zweck. Besonders wichtig sind:

Blut- und Urinuntersuchungen, unter anderem zur Kontrolle von Nierenfunktion, Hämoglobinwerten sowie Schilddrüsen- und Leberfunktion.
Tests auf Infektionen, beispielsweise HIV, Syphilis, Hepatitis B und C sowie weitere Untersuchungen nach ärztlichem Ermessen.
Der Test auf Schwangerschaftsdiabetes, in der Regel zwischen der 24. und 28. Woche. Dafür trinkt die Leihmutter eine Glukoselösung; anschließend wird die Reaktion des Körpers gemessen.
Weitere Untersuchungen bei medizinischer Indikation, zum Beispiel Messung der Gebärmutterhalslänge, Doppler-Ultraschall oder Termine bei Fachärzten.

Diese Untersuchungen schützen die Gesundheit von Mutter und Kind. Sie helfen außerdem, Veränderungen frühzeitig zu erkennen, die eine engere Überwachung oder Behandlung erfordern.
Medizinische Betreuung im Leihmutterschaftsprogramm
Im Rahmen seines Programms mit Geburt in Portugal sieht FHRG eine besonders engmaschige Betreuung der Leihmutter vor. Dazu gehören:

eine Gesundheitsprüfung vor der Aufnahme ins Programm sowie regelmäßige Kontrollen während der Schwangerschaft mit Blick auf Ernährung, Erholung und allgemeines Wohlbefinden;
stichprobenartige Labortests ohne Vorankündigung auf Alkohol, Drogen und deren Abbauprodukte vor dem Embryotransfer und während der Schwangerschaft;
eine dokumentierte Überwachung der Entwicklung des Babys, medizinische Berichte für die Wunscheltern und direkte Gespräche mit Fachärzten über wichtige Untersuchungsergebnisse;
zusätzliche Untersuchungen, wenn sie medizinisch notwendig und im gewählten Programm vorgesehen sind.

Damit gewährleistet FHRG eine medizinische Begleitung in allen Phasen des Leihmutterschaftsprogramms.
Wie FHRG die Schwangerschaft während der Leihmutterschaft betreut
Nach dem Aufbau der FHRG-Programme entfallen 12 % des Preises eines Garantiepakets auf die Betreuung während der Schwangerschaft. Darin enthalten sind Laboruntersuchungen, Screenings und regelmäßige Gesundheitskontrollen der Leihmutter, unterstützt durch das medizinische Team und die technische Ausstattung der Klinik.
Die Behandlung zur künstlichen Befruchtung kann bei FHRG in der Ukraine stattfinden. Wo die weitere Betreuung und Geburt erfolgen, hängt vom jeweiligen Ablauf für die Familie ab. Diese Organisation berücksichtigt auch das portugiesische Recht, nach dem Leihmutterschaft nur unter den gesetzlich festgelegten Voraussetzungen und ohne kommerziellen Charakter zulässig ist.
Während der gesamten Schwangerschaft wird die Leihmutter regelmäßig medizinisch betreut. Nach der Geburt helfen die Juristen von FHRG den Eltern bei den erforderlichen Schritten zur Anerkennung der Elternschaft und zur Ausstellung der Dokumente. ]]>
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Neues Staatsangehörigkeitsrecht in Portugal 2026: Was ändert sich? https://leihmutterschaft-zentrum.de/neues-staatsangehörigkeitsrecht-in-portugal-2026-was-ändert-sich.html 88880010035 Tue, 15 Sep 2026 13:23:00 GMT Die neuen Voraussetzungen regeln, wann die portugiesische Staatsangehörigkeit durch Einbürgerung, Geburt, Abstammung oder auf anderer Grundlage erlangt werden kann. Eltern, die für ihre Kinder die portugiesische Staatsangehörigkeit beantragen möchten, sollten die Änderungen deshalb kennen.
Dieser Artikel erklärt die neuen Regelungen und ihre Auswirkungen auf verschiedene Familiensituationen.
Neues Staatsangehörigkeitsrecht in Portugal 2026: Was ändert sich?
Die wichtigste Rechtsgrundlage ist das Gesetz Nr. 37/81 vom 3. Oktober, das Staatsangehörigkeitsgesetz (Lei da Nacionalidade). Es wurde im Mai 2026 durch das Organgesetz Nr. 1/2026 vom 18. Mai geändert, das am 19. Mai 2026 in Kraft trat. Dabei wurden einige Voraussetzungen für den Erwerb der Staatsangehörigkeit verschärft. Die wesentlichen Änderungen:

Damit ein Kind ausländischer Eltern, das in Portugal geboren wird, nach den entsprechenden Regeln die Staatsangehörigkeit durch Geburt erhalten kann, muss mindestens ein Elternteil bei der Geburt seit fünf Jahren rechtmäßig im Land leben. Für die Einbürgerung minderjähriger Kinder, die in Portugal geboren wurden, gelten eigene gesetzliche Voraussetzungen.
Wer nach Portugal ziehen und dort ein Kind bekommen möchte, sollte nicht mehr davon ausgehen, dass allein die Geburt im Land automatisch zur Staatsangehörigkeit führt.
Wird für ein in Portugal geborenes Kind die Staatsangehörigkeit beantragt, werden sowohl die Situation der Eltern als auch die für das Kind geltenden rechtlichen Voraussetzungen geprüft.
Hat das Kind das Alter der Strafmündigkeit erreicht, können Umstände überprüft werden, die dem Erwerb der Staatsangehörigkeit entgegenstehen könnten.
Bei der Einbürgerung Erwachsener ist in einigen Fällen eine längere Aufenthaltsdauer erforderlich. Hinzu kommen Anforderungen an Kenntnisse der Sprache, Geschichte, Kultur sowie grundlegender Rechte und Pflichten in Portugal und weitere gesetzliche Kriterien.

Der Erwerb der portugiesischen Staatsangehörigkeit kann damit – abhängig von der jeweiligen Rechtsgrundlage – länger dauern und zusätzliche Voraussetzungen mit sich bringen.
Portugiesische Staatsangehörigkeit für Kinder: Wer hat Anspruch?
Bei Kindern sollten vor allem drei Situationen unterschieden werden.
Kinder, die durch Leihmutterschaft geboren wurden
Bei einem Kind aus einer Leihmutterschaft müssen zunächst die Geburt registriert und die Vaterschaft festgestellt werden. Ist ein rechtlich anerkannter Elternteil portugiesischer Staatsbürger, kann das Kind über diesen Elternteil einen Anspruch auf die Staatsangehörigkeit durch Abstammung haben. Sind beide Eltern Ausländer, gelten die allgemeinen Regeln.
In Portugal geborene Kinder
Dazu zählen auch Kinder, die im Rahmen eines Programms mit Geburt in Portugal zur Welt kommen. Der Geburtsort allein führt nicht in jedem Fall automatisch zur Staatsangehörigkeit. Portugal verbindet das Abstammungsprinzip mit bestimmten Regeln, die an den Geburtsort anknüpfen, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind.
Für bestimmte Wege zum Erwerb der Staatsangehörigkeit muss ein Elternteil bei der Geburt die geltenden Aufenthaltsvoraussetzungen erfüllen. Geprüft werden unter anderem die Situation der Eltern, die Registrierung des Kindes beim zuständigen Standesamt (conservatória) und mögliche rechtliche Hindernisse.
Im Ausland geborene Kinder
Wurde das Kind außerhalb Portugals geboren und ist ein Elternteil portugiesischer Staatsangehöriger, kann das Kind die Staatsangehörigkeit durch Abstammung erhalten. Dazu muss die Geburt in das portugiesische Personenstandsregister eingetragen werden.
Je nach Fall kann das bei einer Registerbehörde oder einem portugiesischen Konsulat erfolgen. Eine unterbliebene Registrierung bedeutet nicht zwangsläufig, dass der Anspruch verloren geht. Es können jedoch weitere Formalitäten und Nachweise zur Abstammung erforderlich sein.
Kinder portugiesischer Staatsbürger
Ist ein Elternteil bei der Geburt bereits portugiesischer Staatsbürger, kann das Kind die Staatsangehörigkeit durch Abstammung erhalten. Weder sein Geburtsort noch die Staatsangehörigkeit des anderen Elternteils stehen dem grundsätzlich entgegen.
Für jede Situation gelten eigene Voraussetzungen. Deshalb muss die zutreffende Rechtsgrundlage sorgfältig bestimmt werden.
Portugiesische Staatsangehörigkeit für Kinder eingebürgerter Eltern
Hier sind zwei Fälle zu unterscheiden. Der erste betrifft Kinder, die geboren wurden, bevor ein Elternteil die portugiesische Staatsangehörigkeit erworben hat.
War bei der Geburt keiner der Elternteile portugiesischer Staatsbürger, führt die spätere Einbürgerung von Vater oder Mutter nicht automatisch zur Einbürgerung des Kindes. Die passende Rechtsgrundlage und die jeweiligen Voraussetzungen müssen geprüft werden.
Im zweiten Fall wird das Kind geboren, nachdem ein Elternteil portugiesischer Staatsbürger geworden ist. Dann ist der Erwerb durch Abstammung in der Regel einfacher. Die Geburt muss registriert und die Staatsangehörigkeit des Elternteils sowie das Verwandtschaftsverhältnis nachgewiesen werden.
Neues portugiesisches Staatsangehörigkeitsrecht: So läuft das Verfahren ab
Das Verfahren nach den Regelungen von 2026 kann wie folgt ablaufen:

Anspruch prüfen. Zunächst wird geklärt, ob das Kind die Voraussetzungen erfüllt, auch wenn zunächst sein rechtlicher Status geklärt werden muss. Relevant ist etwa, ob ein oder beide Eltern portugiesisch sind, ob das Kind in Portugal als Kind ausländischer oder staatenloser Eltern geboren wurde oder ob es im Ausland mit mindestens einem portugiesischen Elternteil geboren wurde.
Unterlagen prüfen. Dazu zählen insbesondere die Geburtsurkunde und Ausweisdokumente der Eltern. Außerdem werden ihr Aufenthaltsstatus, die Eintragung der Geburt in Portugal und – soweit erforderlich – die Dauer ihres rechtmäßigen Aufenthalts zum Zeitpunkt der Geburt überprüft.
Antrag vorbereiten und einreichen. Erfüllt das Kind die gesetzlichen Bedingungen, müssen das passende Formular und sämtliche Nachweise vorbereitet werden. Ausländische Dokumente können eine Legalisation oder Apostille benötigen; bei anderen Sprachen als Portugiesisch kann eine beglaubigte Übersetzung nötig sein. Der Antrag geht je nach Fall an die zuständige Registerbehörde, das zentrale Registeramt (Conservatória dos Registos Centrais) oder ein portugiesisches Konsulat.
Prüfung und Entscheidung. Die Behörden prüfen die Rechtslage, Echtheit und Gültigkeit der Unterlagen sowie die Angaben im Personenstandsregister. Ebenso wird festgestellt, ob alle Bedingungen erfüllt sind und ob Hindernisse für die Verleihung oder den Erwerb der Staatsangehörigkeit bestehen.

Sind alle rechtlichen Voraussetzungen erfüllt, kann das Kind die portugiesische Staatsangehörigkeit je nach Rechtsgrundlage erhalten oder erwerben.
Welche Dokumente benötigen Kinder für die portugiesische Staatsangehörigkeit?
Die Unterlagen hängen vom jeweiligen Fall ab. Diese Tabelle zeigt typische Beispiele:



Situation
Erforderliche Dokumente
Hinweise




Ein Elternteil besitzt die portugiesische Staatsangehörigkeit
Geburtsurkunde des Kindes, Nachweis der Staatsangehörigkeit des Elternteils und Ausweise der Eltern
Bei Geburt im Ausland muss die Geburt nach dem geltenden Verfahren im portugiesischen Register eingetragen werden.


Beide Eltern eines in Portugal geborenen Kindes sind Ausländer
Geburtsurkunde und Belege zum Aufenthaltsstatus und zur Aufenthaltsdauer der Eltern in Portugal
Bei der Geburt müssen die gesetzlichen Aufenthaltsvoraussetzungen erfüllt gewesen sein.


Das Kind wurde vor der Einbürgerung eines Elternteils geboren
Geburtsurkunde, Ausweisdokumente der Eltern und Nachweis über die Einbürgerung des Elternteils
Je nach Grundlage des Antrags können weitere Unterlagen erforderlich sein.


Das Kind wurde nach der Einbürgerung eines Elternteils geboren
Geburtsurkunde, Ausweisdokumente und Nachweis der portugiesischen Staatsangehörigkeit des Elternteils
Das Verfahren hängt unter anderem vom Geburtsort und vom Stand der Personenstandsregistrierung ab.



Diese Liste dient nur als Orientierung. Je nach Fall können weitere Nachweise nötig sein, etwa Aufenthaltstitel, andere Wohnsitznachweise, Heiratsurkunden, Führungszeugnisse und Abstammungsnachweise.
Dauer und Kosten für die portugiesische Staatsangehörigkeit von Kindern
Die Bearbeitungszeit hängt stark von der Art des Antrags, den Umständen des Kindes, den eingereichten Unterlagen und der Auslastung der Behörden ab. Eine einheitliche Frist gibt es nicht.
Auch die Kosten sind unterschiedlich. Für manche Verfahren fallen Gebühren an; andere können gebührenfrei sein oder besonderen Regeln unterliegen.
Zusätzlich können Kosten für Urkunden, Bescheinigungen, Legalisation oder Apostille, beglaubigte Übersetzungen und weitere Schritte entstehen. Aktuelle Gebühren und Anforderungen erfahren Sie beim Justizportal (Portal da Justiça), beim Institut für Register und Notariat (IRN) oder bei einem portugiesischen Konsulat.
Wie FHRG Familien beim Antrag auf die portugiesische Staatsangehörigkeit unterstützt
Wenn Sie die portugiesische Staatsangehörigkeit für ein durch Leihmutterschaft geborenes Kind beantragen möchten, kann FHRG die Vorbereitung erleichtern. Die Fachleute prüfen den Einzelfall und helfen dabei, das passende Verfahren zu finden.
So lässt sich das Risiko von Fehlern bei Dokumenten oder im Verfahren verringern, die den Abschluss verzögern könnten. Das ist angesichts der neuen Anforderungen besonders wichtig. Das Team unterstützt bei der Vorbereitung, Legalisation, Beglaubigung und Übersetzung der Unterlagen nach den in Portugal geltenden Vorgaben. ]]>
Klinik für Eizellspende und Leihmutterschaft von Professor Feskov
Zentrale Aspekte der Leihmutterschaft in den USA https://leihmutterschaft-zentrum.de/zentrale-aspekte-der-leihmutterschaft-in-den-usa.html 88880010029 Tue, 08 Sep 2026 13:23:00 GMT Bundesstaaten wie Kalifornien, Massachusetts und Delaware gelten grundsätzlich als leihmutterschaftsfreundlich, während beispielsweise Louisiana und Nebraska restriktivere Regelungen haben. Auch die Zugangsvoraussetzungen können je nach Familienstand, Wohnsitz und individueller Situation der Wunscheltern variieren.
Die Gesamtkosten eines Leihmutterschaftsprogramms in den USA können erheblich sein und je nach Bundesstaat, Klinik, Agentur, Versicherungsschutz und enthaltenen Leistungen 200.000 US-Dollar übersteigen.
Die USA verfügen über eines der weltweit am weitesten entwickelten medizinischen, rechtlichen und organisatorischen Systeme für Leihmutterschaftsprogramme. Dabei gibt es jedoch eine entscheidende Besonderheit: Es existiert kein einheitliches Bundesgesetz zur Leihmutterschaft. Die rechtlichen Rahmenbedingungen werden in erster Linie auf Ebene der einzelnen Bundesstaaten festgelegt.
Im Folgenden erläutern wir, wie Leihmutterschaft in den USA geregelt ist, welche Bundesstaaten grundsätzlich günstige rechtliche Rahmenbedingungen bieten, welche Kosten entstehen können, wie ein Programm abläuft und welche Kriterien bei der Auswahl einer Leihmutter üblicherweise berücksichtigt werden.
In den USA arbeiten spezialisierte Agenturen, Kinderwunschkliniken und Anwälte bereits seit Jahrzehnten bei der Organisation und Begleitung von Leihmutterschaftsprogrammen zusammen.
Bei der gestationellen Leihmutterschaft stellt die Leihmutter keine eigene Eizelle zur Verfügung und ist daher genetisch nicht mit dem Kind verwandt. Der Embryo wird mit den Keimzellen der Wunscheltern oder – falls erforderlich und rechtlich zulässig – mit gespendeten Eizellen und/oder Spermien erzeugt.
Ist Leihmutterschaft in den USA legal?
Der rechtliche Status der Leihmutterschaft hängt vom jeweiligen Bundesstaat ab.
Es gibt kein einheitliches Bundesgesetz, das Leihmutterschaft in den gesamten USA einheitlich erlaubt, verbietet oder regelt.
Einige Bundesstaaten verfügen über spezielle gesetzliche Regelungen zur gestationellen Leihmutterschaft. In anderen basiert die rechtliche Situation teilweise auf der Rechtsprechung oder es gelten erhebliche Einschränkungen.
Die Rechtslage hat sich in den vergangenen Jahren zudem deutlich verändert. Michigan verabschiedete beispielsweise 2024 neue Gesetze, mit denen die zuvor restriktive Behandlung von Leihmutterschaftsvereinbarungen grundlegend geändert wurde; die neuen Regelungen traten 2025 in Kraft. New York reguliert gestationelle Leihmutterschaft seit 2021 im Rahmen des Child-Parent Security Act.
Bundesstaaten mit günstigen rechtlichen Rahmenbedingungen für Leihmutterschaft
Zu den Bundesstaaten beziehungsweise Rechtsordnungen, die grundsätzlich als leihmutterschaftsfreundlich gelten, gehören unter anderem:

Kalifornien;
Colorado;
Connecticut;
Delaware;
Maine;
Massachusetts;
Michigan;
Nevada;
New Hampshire;
New Jersey;
New York;
Rhode Island;
Vermont;
Washington;
District of Columbia.

In anderen Bundesstaaten gelten abweichende oder restriktivere Regelungen.
Louisiana beispielsweise erlaubt gestationelle Leihmutterschaft nur unter bestimmten Voraussetzungen und sieht eingeschränktere Zugangskriterien vor. In Nebraska können Leihmutterschaftsvereinbarungen rechtlich nicht durchsetzbar sein. Auch in anderen Bundesstaaten können besondere Einschränkungen oder Verfahrensanforderungen gelten.
Aus diesem Grund sollte die Rechtslage immer konkret für den Bundesstaat geprüft werden, in dem das Programm durchgeführt werden soll.
Feskov Human Reproduction Group bietet Beratungen mit Fachleuten an, die Erfahrung im internationalen Reproduktionsrecht haben und Wunscheltern dabei unterstützen können, geeignete Rechtsordnungen für ihre individuelle Situation zu beurteilen.
Die Leistungen, Bedingungen und Konditionen der Festpreisprogramme werden im jeweiligen Vertrag festgelegt.
Von besonderer Bedeutung sind der Bundesstaat, in dem die Leihmutter lebt, und der Bundesstaat, in dem das Kind voraussichtlich geboren wird, da diese Faktoren Einfluss auf die anwendbaren Regelungen zur Elternschaft und die erforderlichen rechtlichen Verfahren haben können.
Gesetzgebung zur Leihmutterschaft in den USA
Je nach Bundesstaat können die gesetzlichen Regelungen unter anderem bestimmen:

ob eine Vergütung der Leihmutter zulässig ist oder lediglich bestimmte Ausgaben erstattet werden dürfen;
wie die rechtliche Elternschaft der Wunscheltern festgestellt werden kann;
ob bereits vor der Geburt eine gerichtliche Entscheidung über die Elternschaft, beispielsweise eine Pre-Birth Order, erwirkt werden kann;
ob der Zugang zum Programm von Wohnsitz, Familienstand oder anderen persönlichen beziehungsweise rechtlichen Voraussetzungen abhängt.

In Bundesstaaten mit speziellen Gesetzen zur gestationellen Leihmutterschaft können Verträge und Verfahren zur Feststellung der Elternschaft detailliert gesetzlich geregelt sein. Die konkreten Anforderungen hängen jedoch immer vom Recht des jeweiligen Bundesstaates, von der individuellen Situation der Wunscheltern und von der Struktur des konkreten Leihmutterschaftsprogramms ab.
Kosten der Leihmutterschaft in den USA
Die Gesamtkosten eines Leihmutterschaftsprogramms in den USA können sich aus verschiedenen Positionen zusammensetzen:

Vergütung und/oder gesetzlich zulässige Erstattung der Ausgaben der Leihmutter;
medizinische Verfahren einschließlich Embryonenerzeugung, IVF und Embryotransfer;
medizinische Betreuung während der Schwangerschaft;
Geburt und damit verbundene medizinische Kosten;
Leistungen der Agentur;
Eizell- oder Samenspende, falls erforderlich;
Anwaltskosten;
Versicherungen und damit verbundene Kosten.

Bei vielen Programmen werden die Wunscheltern und die Leihmutter von unterschiedlichen Anwälten vertreten, damit jede Partei eine unabhängige rechtliche Beratung erhält.
Die USA gehören zu den kostenintensivsten Ländern für Leihmutterschaftsprogramme. Die Gesamtkosten hängen unter anderem vom Bundesstaat, der Kinderwunschklinik, der Agentur, der Versicherung, der Vergütung der Leihmutter, der Anzahl der erforderlichen medizinischen Behandlungen und möglichen Schwangerschaftskomplikationen ab.
In bestimmten Fällen können die Gesamtkosten 150.000 bis 200.000 US-Dollar erreichen oder überschreiten.
Vor Beginn eines Programms sollten Wunscheltern deshalb genau prüfen, welche Leistungen im vereinbarten Preis enthalten sind und welche Kosten gegebenenfalls zusätzlich entstehen können.
Feskov Human Reproduction Group bietet Programme an, bei denen die enthaltenen Leistungen und finanziellen Bedingungen vertraglich festgelegt werden, sodass die Wunscheltern nachvollziehen können, welche Leistungen durch das gewählte Programm abgedeckt sind.
Ablauf eines Leihmutterschaftsprogramms in den USA
Ein Leihmutterschaftsprogramm kann mit der Auswahl einer spezialisierten Agentur, einer Kinderwunschklinik und von Anwälten beginnen, die über Erfahrung im Reproduktions- und Leihmutterschaftsrecht verfügen.
Die Agentur kann die Wunscheltern bei der Suche und Auswahl einer Leihmutter sowie gegebenenfalls einer Eizellspenderin oder eines Samenspenders unterstützen.
In dieser Phase werden auch die rechtlichen und organisatorischen Aspekte des Programms vorbereitet. Verträge werden ausgearbeitet, und die beteiligten Parteien können eine unabhängige rechtliche Beratung erhalten. Anschließend durchläuft die Leihmutter die für das Programm erforderlichen medizinischen Untersuchungen und psychologischen Beurteilungen.
Werden eigene Keimzellen der Wunscheltern verwendet, erfolgen die erforderlichen medizinischen Untersuchungen und Verfahren zur Gewinnung von Eizellen beziehungsweise Spermien.
Werden gespendete Keimzellen verwendet, werden die Spenderinnen oder Spender nach den medizinischen Protokollen der Klinik und den geltenden Anforderungen ausgewählt und untersucht.
In Bundesstaaten, in denen dies möglich ist, können die Anwälte außerdem das Verfahren zur Beantragung einer Pre-Birth Order oder einer anderen gerichtlichen Entscheidung zur Feststellung der Elternschaft einleiten.
Die Embryonen werden mittels IVF erzeugt. Bei medizinischer Indikation kann ein Preimplantation Genetic Testing (PGT) durchgeführt werden, um bestimmte chromosomale oder genetische Veränderungen zu untersuchen. Der Reproduktionsmediziner bestimmt anschließend den geeigneten Zeitpunkt für den Embryotransfer auf die Leihmutter.
Nach dem Transfer werden die erforderlichen Untersuchungen durchgeführt, um festzustellen, ob eine Schwangerschaft eingetreten ist. Ist dies nicht der Fall, entscheidet das medizinische Team über die nächsten Schritte und darüber, ob ein weiterer Embryotransfer durchgeführt werden sollte.
Nach bestätigter Schwangerschaft erhält die Leihmutter während der gesamten Schwangerschaft bis zur Geburt die erforderliche medizinische Betreuung.
Nach der derzeit geltenden verfassungsrechtlichen Regelung erwirbt ein in den Vereinigten Staaten geborenes Kind grundsätzlich mit der Geburt die US-amerikanische Staatsbürgerschaft. Nach der Geburt werden die erforderlichen Verfahren für die Geburtsurkunde, die Social Security Number (SSN) und den US-amerikanischen Reisepass durchgeführt.
Wie die Wunscheltern in der Geburtsurkunde eingetragen werden und ob hierfür eine gerichtliche Entscheidung erforderlich ist, hängt vom Bundesstaat, in dem das Kind geboren wird, und von der rechtlichen Struktur des Leihmutterschaftsprogramms ab.
Bei internationalen Wunscheltern können anschließend zusätzliche Verfahren erforderlich sein, damit die Elternschaft und die Dokumente des Kindes im Herkunfts- oder Wohnsitzland der Eltern anerkannt werden. Diese rechtlichen Schritte sollten daher bereits vor der Geburt geplant und nicht erst nach der Entbindung geklärt werden.

Unsere Kundendienstmitarbeiter helfen Ihnen gerne bei allem, was Sie brauchen.


Die Rolle von Leihmutterschaftsagenturen
Eine Leihmutterschaftsagentur kann die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Beteiligten des Programms koordinieren.
Je nach Leistungsumfang kann eine Agentur:

eine geeignete Leihmutter suchen und deren Auswahl koordinieren;
bei Bedarf die Auswahl einer Eizellspenderin oder eines Samenspenders organisieren;
die Kommunikation mit der Kinderwunschklinik koordinieren;
mit Anwälten bei der Vorbereitung von Verträgen und anderen rechtlichen Unterlagen zusammenarbeiten;
organisatorische Abläufe des Programms koordinieren.

Eine professionelle Koordination kann dazu beitragen, Missverständnisse sowie administrative und organisatorische Schwierigkeiten zu reduzieren.
Medizinische Entscheidungen bleiben jedoch Aufgabe qualifizierter Ärzte, während rechtliche Fragen von Anwälten bearbeitet werden sollten, die in der jeweiligen Rechtsordnung entsprechend qualifiziert sind.
Anforderungen an eine Leihmutter
Die Anforderungen an Leihmütter in den USA können sich je nach Bundesstaat, Kinderwunschklinik und Agentur unterscheiden.
Die Empfehlungen der ASRM enthalten medizinische und psychosoziale Kriterien für die Beurteilung potenzieller gestationeller Trägerinnen.
Grundsätzlich sollte eine Kandidatin:

sich in einem medizinisch geeigneten Altersbereich befinden;
bereits mindestens eine Schwangerschaft erfolgreich ausgetragen haben;
eine geburtshilfliche Vorgeschichte aufweisen, die mit einer weiteren Schwangerschaft vereinbar ist;
sich in einem guten allgemeinen Gesundheitszustand befinden;
medizinisch für das Austragen einer Schwangerschaft geeignet sein;
eine psychologische Beurteilung durchlaufen;
über ein geeignetes und stabiles soziales Unterstützungsumfeld verfügen.

Das Screening soll dazu beitragen, die Gesundheit und das Wohlbefinden der Leihmutter und des zukünftigen Kindes zu schützen und sicherzustellen, dass die Kandidatin die medizinischen, psychologischen und rechtlichen Auswirkungen des Programms versteht.
Die USA können einen gut strukturierten rechtlichen Rahmen für gestationelle Leihmutterschaft bieten. Entscheidend ist jedoch die sorgfältige Auswahl des Bundesstaates.
Die Regelungen können sich selbst zwischen benachbarten Bundesstaaten erheblich unterscheiden.
Vor Beginn eines Programms sollten sich Wunscheltern daher von Fachleuten beraten lassen, die mit dem Recht des Bundesstaates vertraut sind, in dem das Programm durchgeführt und das Kind voraussichtlich geboren wird.
Feskov Human Reproduction Group bietet Beratungen zu Programmen mit Geburt in den USA an, um die verfügbaren Möglichkeiten anhand der individuellen Situation der Wunscheltern zu beurteilen. ]]>
Klinik für Eizellspende und Leihmutterschaft von Professor Feskov
Wer kann Leihmutterschaft in Anspruch nehmen? https://leihmutterschaft-zentrum.de/wer-kann-leihmutterschaft-in-anspruch-nehmen.html 88880010028 Wed, 19 Aug 2026 13:23:00 GMT Wunscheltern, die mit Unfruchtbarkeit konfrontiert sind, möchten häufig wissen, wer Leihmutterschaft in Anspruch nehmen kann. Eine allgemeingültige Liste gibt es nicht: Die Voraussetzungen hängen vom Land, der Klinik und der geltenden Gesetzgebung ab.
In den USA können beispielsweise auch ausländische Wunscheltern Zugang zu Leihmutterschaftsprogrammen haben, wobei die konkreten Voraussetzungen vom jeweiligen Bundesstaat abhängen. In der Ukraine stehen entsprechende Programme verheirateten heterosexuellen Paaren offen, sofern die gesetzlichen und medizinischen Voraussetzungen erfüllt sind.
Ein häufiger medizinischer Grund für die Inanspruchnahme einer Leihmutterschaft ist die Unfähigkeit, selbst eine Schwangerschaft auszutragen.
Leihmutterschaft kann daher für Menschen infrage kommen, für die eine Schwangerschaft körperlich unmöglich wäre oder ein erhebliches gesundheitliches Risiko darstellen würde. In bestimmten Rechtsordnungen kann sie zudem Personen offenstehen, die aufgrund ihrer Familienkonstellation selbst keine Schwangerschaft austragen können.
Zu den Gruppen, die Leihmutterschaft in Betracht ziehen können, gehören insbesondere:

Frauen mit medizinischen Kontraindikationen gegen eine Schwangerschaft;
Paare, bei denen mehrere Behandlungsversuche wegen Unfruchtbarkeit erfolglos geblieben sind;
männliche gleichgeschlechtliche Paare mit Kinderwunsch;
alleinstehende Frauen und Männer, die ohne Partner Eltern werden möchten.

Es gibt kein einzelnes Kriterium, das allgemein darüber entscheidet, ob eine Person für ein Leihmutterschaftsprogramm infrage kommt. Jede Situation muss individuell beurteilt werden. Dabei sind sowohl die medizinische Vorgeschichte als auch die gesetzlichen Anforderungen der jeweiligen Rechtsordnung zu berücksichtigen.
Kriterien für die Auswahl der Wunscheltern
Neben dem Grund für die Inanspruchnahme einer Leihmutterschaft können Kliniken und Agenturen verschiedene Kriterien berücksichtigen:

Gesundheitszustand und Alter der Wunscheltern;
Staatsangehörigkeit, Wohnsitz und Familienstand;
die Möglichkeit, eigene Eizellen und/oder Spermien zu verwenden, oder die Notwendigkeit einer Eizell- beziehungsweise Samenspende;
psychologische Vorbereitung auf das Programm;
finanzielle Möglichkeiten;
individuelle Bedürfnisse und Präferenzen.

Nach einer ersten Beurteilung ist insbesondere bei internationalen Programmen eine rechtliche Beratung von großer Bedeutung.
In den USA beispielsweise sollten die Wunscheltern und die Leihmutter von unabhängigen Anwälten beraten werden, damit jede Partei ihre eigenen rechtlichen Interessen vertreten lassen kann. Eine solche Beratung hilft dabei, die Rechte und Pflichten aller Beteiligten, die Vertragsbedingungen sowie die erforderlichen Verfahren zur Feststellung der Elternschaft zu klären. In dieser Phase werden außerdem die Kosten und die geeignete Rechtsordnung für das Programm geprüft. Bei internationalen Programmen sollte nicht nur die Rechtslage im Geburtsland des Kindes berücksichtigt werden, sondern auch die spätere Anerkennung der Elternschaft im Herkunfts- oder Wohnsitzland der Wunscheltern.
Im Rahmen der medizinischen Untersuchungen wird außerdem geklärt, welche Keimzellen zur Erzeugung des Embryos verwendet werden können: die der beiden Wunscheltern, die eines Wunschelternteils in Kombination mit gespendeten Keimzellen oder – sofern rechtlich zulässig – eine andere Konstellation. Ob eine genetische Verbindung zu mindestens einem Wunschelternteil erforderlich ist, hängt von der jeweiligen Rechtsordnung und der Struktur des konkreten Programms ab.
Medizinische Indikationen für Leihmutterschaft
Zu den medizinischen Gründen, aus denen eine Leihmutterschaft in Betracht gezogen werden kann, gehören unter anderem:

angeborenes oder erworbenes Fehlen der Gebärmutter;
bestimmte Fehlbildungen oder Erkrankungen der Gebärmutter, die eine Schwangerschaft unmöglich oder mit erheblichen Risiken verbunden machen;
wiederholte Schwangerschaftsverluste in bestimmten klinischen Situationen;
wiederholte erfolglose IVF-Versuche, wenn die medizinische Beurteilung dafür spricht, dass eine Schwangerschaft nicht erfolgreich ausgetragen werden kann;
schwere chronische Erkrankungen, bei denen eine Schwangerschaft ein erhebliches Risiko für die Gesundheit oder das Leben der Frau darstellen würde, darunter bestimmte schwere Herzerkrankungen.

Das Vorliegen einer dieser Situationen bedeutet jedoch nicht automatisch, dass eine Leihmutterschaft medizinisch erforderlich ist. Die Entscheidung sollte auf einer individuellen medizinischen Beurteilung sowie den gesetzlichen Voraussetzungen der jeweiligen Rechtsordnung beruhen.
Unfruchtbarkeit als Grund für Leihmutterschaft
In der medizinischen Praxis ist Leihmutterschaft normalerweise nicht die erste Behandlungsoption bei Unfruchtbarkeit.
Je nach Alter, Diagnose und medizinischer Vorgeschichte können zunächst andere Maßnahmen zur Behandlung der Unfruchtbarkeit in Betracht gezogen werden.
Dazu können gehören:

Versuche einer natürlichen Empfängnis über einen medizinisch angemessenen Zeitraum;
bei entsprechender Indikation weniger invasive reproduktionsmedizinische Verfahren wie die intrauterine Insemination (IUI);
eine In-vitro-Fertilisation mit den eigenen Eizellen der Patientin oder mit gespendeten Eizellen.

Eine Leihmutter kann in Betracht gezogen werden, wenn vorausgegangene Behandlungen erfolglos geblieben sind und die medizinische Situation dafür spricht oder wenn der behandelnde Arzt feststellt, dass die Patientin selbst keine Schwangerschaft austragen kann beziehungsweise eine Schwangerschaft ein erhebliches gesundheitliches Risiko für sie darstellen würde.
Unfruchtbarkeit allein bedeutet daher nicht automatisch, dass eine Leihmutterschaft medizinisch angezeigt ist. Entscheidend sind die Ursache der Unfruchtbarkeit und die individuelle medizinische Situation.

Unsere Kundendienstmitarbeiter helfen Ihnen gerne bei allem, was Sie brauchen.


Erkrankungen, die eine Schwangerschaft ausschließen können
Neben bestimmten strukturellen Erkrankungen der Gebärmutter gibt es weitere gesundheitliche Situationen, in denen eine Schwangerschaft besonders riskant oder medizinisch kontraindiziert sein kann.
Dazu können schwere Herz-, Nieren- oder Lungenerkrankungen, bestimmte Autoimmunerkrankungen sowie bestimmte Folgen einer Chemo- oder Strahlentherapie gehören.
In solchen Fällen sollte die Beurteilung individuell erfolgen und neben dem Reproduktionsmediziner gegebenenfalls weitere Fachärzte einbeziehen, beispielsweise Kardiologen, Nephrologen oder Onkologen.
Entscheidend sind die konkrete Diagnose, deren Schweregrad und die Frage, welches gesundheitliche Risiko eine Schwangerschaft für die Patientin darstellen würde.
Leihmutterschaft für gleichgeschlechtliche Paare
Für ein Paar aus zwei Frauen kann eine gestationelle Leihmutterschaft in Betracht gezogen werden, wenn keine der beiden Partnerinnen eine Schwangerschaft austragen kann und die gewählte Rechtsordnung den Zugang zu einem solchen Programm erlaubt.
Der Embryo kann beispielsweise mit der Eizelle einer der Partnerinnen und Spendersamen erzeugt werden.
Für ein Paar aus zwei Männern kann die gestationelle Leihmutterschaft die Möglichkeit bieten, ein Kind zu bekommen, das genetisch mit einem der Partner verwandt ist. In solchen Programmen werden üblicherweise Eizellen einer Spenderin und die Spermien eines der Wunschelternteile verwendet. Abhängig vom Programm und den geltenden rechtlichen Rahmenbedingungen können bei der Embryonenerzeugung auch Spermien beider Partner berücksichtigt werden.
Besondere Aufmerksamkeit erfordert die rechtliche Elternschaft.
Die Verfahren zur Anerkennung beider Wunscheltern unterscheiden sich erheblich zwischen den einzelnen Rechtsordnungen. Je nach Land oder Bundesstaat kann die Elternschaft beispielsweise durch eine gerichtliche Entscheidung, ein Adoptionsverfahren, eine Registrierung oder einen anderen rechtlichen Mechanismus festgestellt werden.
Bei gleichgeschlechtlichen Paaren ist es daher besonders wichtig, die rechtliche Anerkennung der Elternschaft bereits vor Beginn des Programms zu planen.
Eine in einem Land rechtlich zulässige und anerkannte Leihmutterschaft kann im Herkunfts- oder Wohnsitzland der Wunscheltern anders behandelt werden.
Wenn Sie wissen möchten, ob Sie Leihmutterschaft in Anspruch nehmen können und welches Programm beziehungsweise welche Rechtsordnung für Ihre individuelle Situation infrage kommt, können Sie eine kostenlose Beratung bei Feskov Human Reproduction Group anfordern.
Die Spezialisten können Ihre medizinische, familiäre und rechtliche Situation beurteilen und Ihnen erläutern, welche Programme in geeigneten Rechtsordnungen verfügbar sind.
Die finanziellen Bedingungen, enthaltenen Leistungen, eine gegebenenfalls erforderliche Eizellspende sowie die rechtliche Begleitung richten sich nach dem gewählten Programm und werden vertraglich festgelegt. ]]>
Klinik für Eizellspende und Leihmutterschaft von Professor Feskov